Ärzte Zeitung, 25.10.2011

WHO warnt vor Maserngefahr in Europa

KOPENHAGEN (dpa). In Europa breiten sich die Masern massiv aus. Nur durch weit mehr Impfungen als bisher könne die Bedrohung von immer mehr Menschen gebremst werden, warnt die WHO.

Allein von Januar bis Juli 2011 habe es 26.000 bestätigte Fälle in den 53 Mitgliedsländern der WHO-Europaregion gegeben.

Die meisten derzeitigen Fälle treten in westeuropäischen Ländern auf, unter anderem in Frankreich mit 14.000 Fällen in den ersten sieben Monaten des Jahres.

In Deutschland wurden 2011 bis Anfang Oktober schon mehr als 1500 Fälle registriert.

Neun Masern-Tote in Europa 2010

2010 starben nach WHO-Angaben in der Europa-Region neun Menschen durch Masern. Sieben davon waren älter als zehn Jahre.

In Nordrhein-Westfalen ist vergangene Woche ein 13 Jahre altes Mädchen an Spätfolgen einer Infektion vor zwölf Jahren gestorben.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

ALS ist mit Demenz eng verwandt

Stephen Hawking ist wohl der berühmteste Patient, der an Amyotropher Lateralsklerose leidet.Forscher haben nun herausgefunden, dass ALS und temporale Demenz eng verwandte Krankheitsbilder sind. Das könnte Einfluss auf das Diagnoseverfahren haben. mehr »

Innovationsfonds startet in die Versorgungsrealität

Der Innovationsfonds ist offiziell in die Umsetzungsphase gestartet. Die 300 Millionen Euro für das Jahr 2016 teilen sich 91 Versorgungs- und Forschungsprojekte. mehr »

Sind Computer bald die besseren Psychotherapeuten?

Immer mehr Online-Psychotherapien drängen auf den Markt. Die meisten sind weder besonders einfühlsam noch allzu intelligent. Dennoch sind die Erfolge erstaunlich. mehr »