Am Beispiel Hepatitis

Schlaf fördert Impferfolg

Ob eine Impfung wirkt, hängt offenbar auch damit zusammen, wie viel der Patient schläft. Das haben US-Forscher am Beispiel einer Hepatitis-Impfung herausgefunden.

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US-Forscher raten: Nach der Impfung immer viel schlafen.

US-Forscher raten: Nach der Impfung immer viel schlafen.

© Franz Pfluegl / fotolia.com

PITTSBURGH (eis). Schlafmangel reduziert offenbar die Wirksamkeit von Impfungen. So hatten in einer US-Studie Non-Responder auf die Hepatitis-B-Impfung besonders oft Schlafdefizite.

Psychologen der University of Pittsburgh haben 125 Probanden im Alter von 40 bis 70 Jahren die Schlafdauer und -Qualität protokollieren lassen und mittels Aktigrafie die Schlafmuster dokumentiert (Sleep 2012; 35:1063).

Alle Probanden erhielten drei Dosen Hepatitis-B-Impfstoff (0-1-6 Monate). Anti-HBs-Titer wurden vor der zweiten und dritten Impfdosis bestimmt sowie sechs Monate nach der dritten Dosis.

Ergebnis: 18 Probanden entwickelten keine schützenden Anti-HBs-Titer (über 10 mIU/ml), berichtet der "Impfbrief online".

Wer laut Aktigrafie im Mittel weniger als sechs Stunden täglich schlief, hatte im Vergleich zu mehr als sieben Stunden Schlaf ein 11,5-fach erhöhtes Risiko, nicht auf die Impfung anzusprechen.

Alter, Geschlecht, BMI und die Reaktion auf die erste Impfdosis hatten keinen Einfluss, ebenso wenig die Schlafqualität.

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