Ärzte Zeitung, 01.06.2015

Gebärmutterhalskrebs

Großer Nachholbedarf bei der HPV-Impfung

BERLIN. Nur knapp 40 Prozent der 14- bis 17-jährigen Mädchen in Deutschland sind zum Schutz vor Gebärmutterhalskrebs vollständig mit drei Dosen gegen Humane Papillomviren (HPV) geimpft. Etwa 53 Prozent der Zielgruppe haben mindestens eine Impfdosis erhalten, berichtet das Robert Koch-Institut (RKI).

Die Daten zur Inanspruchnahme der Impfung sind jetzt in einem Faktenblatt zur KiGGS-Studie Welle 1 des RKI veröffentlicht worden. Nach den Angaben erkranken in Deutschland jährlich 4800 Frauen an Zervixkarzinom.

HPV sind maßgeblich an der Entstehung dieser Krebsart beteiligt. Eine Impfung gegen die zwei wichtigsten Virustypen (HPV 16 und 18) wird seit 2007 von der Ständigen Impfkommission (STIKO)empfohlen. (eb)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Mehr Metastasen

Immer mehr Männer mit Prostatakrebs in den USA haben schon bei der Diagnose Metastasen. Ihr Anteil hat sich fast verdoppelt. Auch die Inzidenz solcher Tumoren nimmt zu. mehr »

Deutsches Defizit

Diabetes-Prävention, Strategien gegen Polypharmazie, digitale Versorgungsangebote: Neue Initiativen gibt es zuhauf. Doch Patienten müssen davon wissen. Genauo daran hapert es aber. mehr »

"Einfache Ersttherapie ist für fast alle Patienten möglich"

Die antiretrovirale Therapie ist bei neu diagnostizierter HIV-Infektion stets angezeigt, und zwar unabhängig vom Stadium der Infektion oder der Helferzellzahl. mehr »