Ärzte Zeitung, 02.03.2007

Zahl von Grippekranken stark gestiegen

BERLIN (ddp/eb). Die Zahl der an Influenza erkrankten Menschen ist nach Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) in den vergangenen drei Wochen steil gestiegen. Betroffen sind fast alle Bundesländer.

Vor allem in Baden-Württemberg und Bayern sowie im Süden Nordrhein-Westfalens und im Osten Hessens zeichne sich ein starker Anstieg der Zahl von Patienten mit Influenza ab. In Mecklenburg-Vorpommern, im Saarland, in Berlin und Brandenburg seien die Patientenzahlen dagegen nur moderat erhöht, sagt RKI-Sprecherin Susanne Glasmacher. Als Indikator für die Ausbreitung der Grippe wird die Zahl der gemeldeten Atemwegserkrankungen genommen.

Ein weiteres Beurteilungskriterium sind positive Virusnachweise. In den vom Nationalen Referenzzentrum untersuchten Rachenabstrichen waren in der vergangenen Woche - je nach Region - 57 bis 68 Prozent positiv auf Influenzaviren. Ab einer Positivenrate von 20 Prozent spricht das RKI von einer bedeutsamen Viruszirkulation.

Weitere Informationen zur Virusgrippe gibt es im Internet: www.influenza.rki.de/agi und www.eiss.org

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