Ärzte Zeitung, 01.11.2012

Grippe-Impfstoff

vfa will flexible Verträge

BERLIN (eis). "Exklusive Lieferverträge zwischen einer großen Krankenkasse und genau einem Hersteller sind nicht geeignet für eine gute und flexible Versorgung der Bevölkerung mit Grippe-Impfstoffen."

Das hat Birgit Fischer, Hauptgeschäftsführerin des Verbands der forschenden Pharma-Unternehmen (vfa) anlässlich der Gespräche zwischen Impfstoffherstellern und Krankenkassen in Berlin betont.

Solche Verträge stünden einer schnellen Reaktion auf die aktuellen Liefermöglichkeiten der Hersteller im Wege, sagte Fischer.

Auch werde mit den Verträgen verhindert, dass verschiedene Bevölkerungsgruppen mit jeweils für sie besonders geeigneten Impfstoffen geschützt werden können.

Spezial-Impfstoffe, etwa mit Adjuvantien, würden durch Exklusivverträge ausgegrenzt.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Körperlich aktive Kinder werden seltener depressiv

Bewegen sich Kinder viel, entwickeln sie in den kommenden Jahren seltener depressive Symptome. Viel körperliche Aktivität könnte daher präventiv wirken. mehr »

Generelle Landarztquote ist vom Tisch

Der Masterplan Medizinstudium 2020 ist in trockenen Tüchern. Länder können, müssen aber keine Zulassungsquote für Landärzte in spe festlegen. mehr »

Star Trek und die Ethik der Medizin

Ärztliche Fortbildung sind immer dröge Veranstaltungen? Eine Veranstaltung in Frankfurt ist der medizinethischen Wertewelt von Raumschiff Enterprise auf den Grund gegangen - und zeigt, was Ärzte aus der Serie lernen können. mehr »