Ärzte Zeitung, 27.07.2015

Südkorea

Quarantäne für Mers-Verdachtsfälle beendet

SEOUL. Mehr als drei Monate nach dem Mers-Ausbruch in Südkorea ist der bisher letzte unter Infektionsverdacht stehende Mensch aus der Quarantäne entlassen worden. Seit 22 Tagen sei kein neuer Fall mit der Atemwegserkrankung mehr aufgetaucht, teilte das Gesundheitsministerium am Montag mit.

Allerdings befanden sich zwölf Patienten, die wegen Mers-Symptomen behandelt wurden, noch in einer Klinik. Beim größten Mers-Ausbruch außerhalb der arabischen Halbinsel starben in Südkorea den Angaben zufolge 36 von 186 Menschen, bei denen das Virus nachgewiesen wurde.

Fast 16.700 Menschen mussten seit Mai wegen eines erhöhten Ansteckungsrisikos entweder zu Hause oder in Krankenhäusern längere Zeit in Quarantäne verbringen. Die Inkubationszeit wird auf mindestens fünf bis sechs Tage bis maximal zwei Wochen geschätzt.

Die rasche Verbreitung der tödlichen Viren seit dem ersten Fall im Mai hatte in dem Land wochenlang für große Unsicherheit gesorgt. Die Menschen gaben weniger Geld aus. Auch mieden viele Südkoreaner Großveranstaltungen.

Mers zählt wie viele Erkältungsviren und auch der Sars-Erreger zu den Coronaviren. (dpa)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Welche Stoffe in Energy-Drinks wirken auf Herz und Kreislauf?

Energy-Drinks haben eine durchschlagende Wirkung: Es kommt zu signifikanten Verlängerungen des QTc-Intervalls, und der systolische Blutdruck ist erhöht. Möglicherweise ist dafür nicht nur das Koffein verantwortlich. mehr »

Das war der Ärztetag 2017 in Bildern

Das war er nun, der 120 Ärztetag in Freiburg. Unsere Bildergalerie zeigt die schönsten, spannendsten Momente des viertägigen Kongresses. mehr »

Grünes Licht für GOÄ-Reformprozess

Der Deutsche Ärztetag hat den Verhandlungsführern für die GOÄ-Reform am Donnerstagabend grünes Licht für den weiteren Novellierungsprozess gegeben. mehr »