Ärzte Zeitung, 22.02.2012
Bayern: Mehr Norovirus-Infektionen
MÜNCHEN (sto). Im vergangenen Jahr wurden in Bayern fast 12.000 schwere Magen-Darm-Erkrankungen registriert, die durch das Norovirus verursacht wurden.
Das seien sechsmal so viele Fälle wie im Jahr 2006, teilte die Techniker Krankenkasse mit.
In den ersten Wochen dieses Jahres seien in Bayern bereits rund 3000 Norovirus-Fälle gemeldet worden, berichtet die Krankenkasse unter Berufung auf Zahlen des Robert Koch-Instituts in Berlin.
Zugleich rät die Techniker Krankenkasse ihren Versicherten dazu, bei schweren Krankheitsverläufen frühzeitig einen Arzt zu konsultieren.
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| [22.02.2012, 19:48:20] |
| Wilfried Soddemann
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| Noroviren - Alarm: Trinkwasser macht krank:
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Norovirus-Infektionen mit heftigem Brechdurchfall werden allein durch Fäkalien entweder in Lebensmitteln oder im Trinkwasser ausgelöst, bevor sie sekundär übertragen werden können, besonders augenfällig in Krankenhäusern, Altenheimen, Schulen oder Kindergärten. In unseren Gewässern, auch im Grundwasser, kommen Viren vor. Wasserwerke können Viren regelmäßig nicht filtern. Kaltes Wasser konserviert ansteckende Viren. Offensichtlich folgen die Norovirus-Infektionen jedes Jahr streng dem Verlauf der Kälte im Wasser und in den Wasserleitungen. Unsere Lebensmittel haben das ganze Jahr über in etwa die gleiche Temperatur. Das Trinkwasser nicht. Es hat sein Temperaturminimum im Februar/März. Also muss das Trinkwasser die Norovirus-Infektionen auslösen! Unsere Wasserwerke müssen so nachgerüstet werden, dass auch Viren abgefiltert werden.
Dipl.-Ing. Wilfried Soddemann
soddemann-aachen@t-online.de
http://sites.google.com/site/trinkwasservirenalarm/Trinkwasser-Viren
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