Ärzte Zeitung, 09.08.2016

Masern

Kinder von Migranten impfen!

BERLIN. Einen Anstieg der Masernfälle unter Asylsuchenden aus Tschetschenien meldet das Robert Koch-Institut (RKI). Seit Mai seien mehr solcher Fälle von den Gesundheitsämtern gemeldet worden.

Auffällig sei, dass diese in erster Linie mit tschetschenischen Flüchtlingen in Zusammenhang stünden. Vorwiegend erkrankten Kinder im Alter von 0 bis 13 Jahren, die nicht geimpft seien.

Bereits bei einem Verdacht auf Masern sollte das zuständige Gesundheitsamt informiert werden. Dieser Anstieg verdeutliche noch einmal die Relevanz einer Masernimpfung bei asylsuchenden Kindern frühestmöglich nach ihrer Ankunft in Deutschland, betont das RKI. (mmr)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Langes Arbeiten kann tödlich sein

Eine lange Wochenarbeitszeit erhöht das Risiko für Herzerkrankungen und Krebs. Forscher konnten die Stundenzahl sogar exakt angeben, ab der sich das Risiko stark erhöht. mehr »

Ausschuss reißt Frist des Gesetzgebers

Das neue Qualitätsmaß für Pflegeheime gerät in Verzug. Eine Studie bietet eine Alternative an. mehr »

Jeder dritte Demenz-Fall vermeidbar

Finge die Demenz-Prävention bereits in der Kindheit an, könne die Krankheit bei einem Drittel aller Erwachsenen verhindert werden – so eine Studie. mehr »