Ärzte Zeitung, 11.01.2010

Resistenzen bei Arzneien gegen Schweinegrippe selten

In Deutschland nur 0,2 Prozent Oseltamivir-resistente Isolate

NEU-ISENBURG (hub/hom). Die Neuraminidasehemmer Oseltamivir und Zanamivir sind weiterhin eine scharfe Waffe gegen die Schweinegrippe.

Foto GSK, www.fotolia.de

So sind nach Angaben des Robert-Koch-Instituts in Deutschland nur 0,2 Prozent der Isolate des neuen H1N1-Virus resistent gegen Oseltamivir (Tamiflu®), wie Untersuchungen des Nationalen Referenzzentrums ergeben hätten. In den USA liegt die Resistenzrate nach Untersuchungen der Centers for Disease Control and Prevention (CDC) bei 1,6 Prozent. Und von knapp 700 in den USA untersuchten Isolaten war keines gegen Zanamivir (RelenzaTM) unempfindlich.

Auch um den Selektionsdruck zur Resistenzbildung zu mindern, rufen Experten weiterhin zur Impfung gegen die Schweinegrippe auf.

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