Ärzte Zeitung, 11.03.2010

Schweinegrippe-Impfung war unbeliebt

HANNOVER (dpa). Nicht einmal jeder zehnte Deutsche hat sich gegen Schweinegrippe impfen lassen. Das geht aus Daten des niedersächsischen Gesundheitsministeriums hervor. "Die Zahl liegt merklich unter der Impfrate einer normalen Grippesaison von rund 20 Prozent", sagte der Sprecher des Ministeriums, Thomas Spieker.

Nach den vorläufigen Daten aus 13 Bundesländern lag die Schweinegrippe-Impfrate zwischen vier und zehn Prozent. Damit wurden nicht einmal acht Millionen Dosen des H1N1-Impfstoffs verbraucht. Ein Teil der Impfstoffmenge muss jedoch noch verfügbar bleiben, solange die WHO ihre höchste Pandemiestufe sechs noch nicht aufgehoben hat.

Weitere aktuelle Berichte, Bilder und Links zum Thema Schweinegrippe (Neue Grippe) finden Sie auf unserer Sonderseite

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Medikamente auch einmal beherzt absetzen!

Viele Ärzte scheuen sich, Medikamente abzusetzen - obwohl sie wissen, dass dies Patienten oft hilft. Neuseeländische Wissenschaftler haben zwei paradoxe Gründe dafür gefunden. mehr »

Geht's auch etwas modischer in der Klinik?

Unsere Bloggerin Dr. Jessica Eismann-Schweimler hat Verständnis für die Klinik-Kleidungsvorschriften. Doch mit ein klein wenig Fantasie könnte man auch den unvermeidlichen Kasack hübscher gestalten, meint sie. mehr »

Sport im Alter schützt vielleicht vor Demenz

Dass Sport nicht Mord bedeutet, wissen Forscher schon lange. Jetzt haben Alters- und Sportwissenschaftler messen können, wie Sport das Gehirn im Alter verändert. Dient Fitness als Demenzprävention? mehr »