Ärzte Zeitung, 03.02.2011

Intensivmediziner will Früherkennung bei Sepsis verbessern

ERFURT (dpa). Pro Jahr sterben in Deutschland 60.000 Menschen an Sepsis, hat Professor Konrad Reinhart in Erfurt betont. Unspezifische Symptome wie Fieber, Atemnot oder Hypotonie erschwerten die Diagnose.

Der Intensivmediziner leitet eine bundesweite Studie zur Früherkennung und Therapie (Infos: www.medusa.uni-jena.de). Binnen einer Stunde nach Diagnose sollten Betroffene mit Antibiotika und kreislaufunterstützenden Maßnahmen behandelt werden.

Mit jeder gewonnenen Stunde reduziere sich die Sterberate um acht Prozent.

Topics
Schlagworte
Sepsis (211)
Krankheiten
Sepsis (425)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Langes Arbeiten kann tödlich sein

Eine lange Wochenarbeitszeit erhöht das Risiko für Herzerkrankungen und Krebs. Forscher konnten die Stundenzahl sogar exakt angeben, ab der sich das Risiko stark erhöht. mehr »

Ausschuss reißt Frist des Gesetzgebers

Das neue Qualitätsmaß für Pflegeheime gerät in Verzug. Eine Studie bietet eine Alternative an. mehr »

Jeder dritte Demenz-Fall vermeidbar

Finge die Demenz-Prävention bereits in der Kindheit an, könne die Krankheit bei einem Drittel aller Erwachsenen verhindert werden – so eine Studie. mehr »