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65 Millionen Euro für Tbc-Vakzine

NEU-ISENBURG (Smi). Die Bill und Melinda Gates Stiftung will umgerechnet 64,7 Millionen Euro zur Entwicklung einer Tuberkulose-Vakzine bereit stellen. Der Impfstoff soll innerhalb der nächsten zehn Jahre zur Marktreife gelangen.

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An Tuberkulose sterben laut Angaben der Weltgesundheitsorganisation jährlich weltweit fast zwei Millionen Menschen. "Es ist nicht akzeptabel, daß Tbc noch immer alle 15 Sekunden einen Menschen tötet", sagte Richard Klausner von der Gates-Stiftung. Wie der britische Sender BBC weiter berichtet, kommen die etwa 65 Millionen Euro, die der Gründer des Software-Giganten Microsoft jetzt frei gegeben hat, der Aeras Global TB Vaccine Foundation zugute.

Mit dem Tuberkel-Erreger sind weltweit etwa zwei Milliarden Menschen infiziert. Einer von zehn Infizierten erkrankt an Tbc und kann andere anstecken. Die WHO schätzt, daß innerhalb der nächsten 20 Jahre 36 Millionen Menschen an der Krankheit sterben werden, wenn man sie nicht unter Kontrolle bringt.

Durch die weltweite Ausbreitung von Aids ist auch die Tuberkulose zu einem großen Problem geworden. Dieses wird noch dadurch verschärft, daß Erreger-Stämme zunehmend gegen Antibiotika resistent sind.

Zwar gibt es zur Impfung gegen Tuberkulose die Vakzine BCG (Bacille-Calmette Guerin). Doch in einigen Ländern, in denen BCG großflächig eingesetzt wird, breitet sich Tuberkulose trotzdem weiter aus.

Die Aeras Global TB Vaccine Foundation ist eine Non-Profit-Organisation, die sich der Entwicklung neuer Tuberkulose-Impfstoffe verschrieben hat. Derzeit befinden sich zwei mögliche Vakzine in der klinischen Prüfung. Eine davon, genannt rBCG30, ist eine Modifikation der bekannten BCG-Vakzine.

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