Ärzte Zeitung, 25.11.2005

Vogelgrippe in China aktiv

Zwei Menschen an Infektion mit H5N1-Virus gestorben

PEKING (dpa). China hat einen neuen Ausbruch der Vogelgrippe gemeldet. In Miquan in der nordwestchinesischen Region Xinjiang seien 2000 Tiere an dem Virus H5N1 verendet. 84 000 Tiere seien vernichtet worden, berichteten die amtlichen chinesischen Medien. Es ist der 21. Ausbruch der Tierkrankheit in China seit Mitte Oktober.

Um eine Ausbreitung der Vogelgrippe zu verhindern, sind in neun Provinzen bereits mehr als 20 Millionen Tiere getötet worden. Bestätigt wurde inzwischen, daß zum zweiten Mal in dem Land ein Mensch an H5N1 gestorben ist.

Das Gesundheitsministerium hatte berichtet, eine 35jährige Bäuerin sei in Xiuning in der ostchinesischen Provinz Anhui nach dem Kontakt mit infizierten und toten Tieren erkrankt und am Dienstag gestorben.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Resistente Keime bedrohen Fortschritte aus Jahrzehnten

Jeder vierte Todesfall durch Antibiotika-resistente Keime weltweit wird durch Tuberkulose (TB) bedingt. Um die Situation zu verbessern, reichen neue Arzneien aber nicht aus, betonen TB-Experten. mehr »

Regelmäßiges Frühstück ist offenbar gut fürs Herz

Wer regelmäßig frühstückt, beugt damit offenbar kardiovaskulären Erkrankungen vor, berichtet die American Heart Association (AHA). mehr »

Sperma-Check per Smartphone-App

Millionen von Paaren weltweit wollen ein Kind, doch es klappt nicht. Die Ursachen liegen in etwa der Hälfte der Fälle beim Mann. Ein einfacher Test könnte Männern künftig die Untersuchung ihres Spermas erleichtern. mehr »