Ärzte Zeitung, 06.11.2006

Infektionsrisiko durch Vogelkot in Fischzuchten

NANCHANG (dpa). Der verbreitete Einsatz von Geflügelkot als Fischfutter oder Dünger für Fischzuchten in Asien birgt Experten zufolge das Risiko einer Ausbreitung der Vogelgrippe.

Dadurch könne auch das aggressive H5N1-Virus in die Fischteiche gelangen und so auf Wildvögel an den Teichen überspringen, erklärte Scott Newman von der UN-Organisation für Landwirtschaft und Ernährung (FAO) bei der Seenschutz-Konferenz "Living Lakes" in Nanchang in China. Der Erreger sei je nach Temperatur zwischen vier und 20 Tage ansteckungsfähig.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Zahl der Behandlungsfehler stagniert

"Fehler passieren, auch in der Medizin. Aber die Wahrscheinlichkeit, dass Patienten durch einen Behandlungsfehler zu Schaden kommen, ist extrem gering." So lautete das Fazit von Dr. Andreas Crusius bei der Vorstellung der Behandlungsfehlerstatistik. mehr »

Naturvolk mit erstaunlich gesunden Gefäßen

In einer geradezu heroischen Studie haben US-Forscher Eingeborene der Amazonas-Region zur Calcium-Score-Messung in einen CT-Scanner geschoben. Noch nie wurde ein Volk mit so gesunden Arterien beschrieben. mehr »

Dann ist ein Hausbesuch abrechenbar

Die vollständige und vor allem korrekte Abrechnung der so genannten Leichenschau stellt Ärzte immer wieder vor Probleme. Beispielsweise stellt sich die Frage nach der eigenständigen Berechnung des Hausbesuchs. mehr »