Ärzte Zeitung, 03.05.2007

Risiko für Vogelgrippe hat sich verringert

BERLIN (ddp). Das Risiko eines Ausbruchs der Vogelgrippe in Deutschland ist nach Einschätzung des Friedrich-Loeffler-Instituts (Insel Riems) zurückgegangen.

Es gebe keine Anzeichen für eine ähnliche Einschleppung des Virus H5N1 in Hausgeflügelbestände wie im Frühjahr 2006. Das hat der Deutsche Bauernverband (DBV) in Berlin mitgeteilt und berief sich dabei auf die jüngste Risikobewertung der Wissenschaftler des Instituts auf Riems. Der Wildvogelzug in diesem Frühjahr sei zudem so gut wie abgeschlossen. Das Tierseuchen-Risiko werde deshalb nur noch als "mäßig" eingestuft.

Weltweit haben sich seit 2003 fast 300 Menschen mit dem Vogelgrippe-Virus angesteckt. Mehr als 170 Menschen sind bisher an den Folgen der Infektion gestorben.

Topics
Schlagworte
Vogelgrippe (513)
Krankheiten
Vogelgrippe (660)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Hypertonie in jungen Jahren erhöht Risiko für den Nachwuchs

Das Alter, in dem sich ein Bluthochdruck manifestiert, beeinflusst nicht nur die persönliche Prognose eines Patienten, sondern wohl auch das Erkrankungsrisiko seiner Kinder. mehr »

Medienanamese künftig Bestandteil der U-Untersuchungen?

Schon bei Babys und Kleinkindern machen sich die Folgen übermäßigen Medienkonsums bemerkbar. Das geht aus der neuen BLIKK-Studie hervor. Pädiater reagieren besorgt. mehr »

Deutsche überschätzen Ebola-Gefahr und unterschätzen Masern

Im Mittelpunkt medialer Berichterstattung stehen meist große globale Bedrohungen wie Ebola und Zika. Doch Experten haben ganz andere übertragbare Erkrankungen im Visier. mehr »