Ärzte Zeitung, 15.02.2008

Vogelgrippe in Indien vorerst eingedämmt

NEU DELHI (dpa). Knapp einen Monat nach dem erneuten Ausbruch der Vogelgrippe in Indien haben die Behörden die Tierseuche nach eigenen Angaben erfolgreich eingedämmt.

Der zuständige Minister des betroffenen Bundesstaates Westbengalen teilte am Mittwoch mit, etwa 3,8 Millionen Stück Geflügel seien getötet worden, um die Ausbreitung des H5N1-Influenza-Virus zu stoppen. Ein Anfang Februar verhängtes Verbot für den Transport und Verkauf von Geflügel sei aufgehoben worden. Seit Mitte Januar sind mehr als 150 000 Tiere an H5N1 verendet. Menschen hatten sich in Indien nach Angaben der Behörden nicht angesteckt. Es war der vierte Ausbruch der Vogelgrippe in Indien seit 2006.

Weltweit sind bislang 360 Menschen in 14 Ländern an dem H5N1-Virus erkrankt, davon sind 226 gestorben, berichtet die WHO. Am schwersten betroffen ist Indonesien mit 103 Toten.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Körperlich aktive Kinder werden seltener depressiv

Bewegen sich Kinder viel, entwickeln sie in den kommenden Jahren seltener depressive Symptome. Viel körperliche Aktivität könnte daher präventiv wirken. mehr »

Generelle Landarztquote ist vom Tisch

Der Masterplan Medizinstudium 2020 ist in trockenen Tüchern. Länder können, müssen aber keine Zulassungsquote für Landärzte in spe festlegen. mehr »

Star Trek und die Ethik der Medizin

Ärztliche Fortbildung sind immer dröge Veranstaltungen? Eine Veranstaltung in Frankfurt ist der medizinethischen Wertewelt von Raumschiff Enterprise auf den Grund gegangen - und zeigt, was Ärzte aus der Serie lernen können. mehr »