Ärzte Zeitung, 04.04.2013

Vogelgrippe

In China weiterer Todesfall

PEKING. Das Vogelgrippe-Virus H7N9 hat ein weiteres Todesopfer gefordert. Ein 38 Jahre alter Koch aus der ostchinesischen Provinz Zhejiang starb bereits Ende März, wie die Nachrichtenagentur Xinhua am Mittwoch mit Verweis auf lokale Behörden berichtete.

Außerdem steckte sich ein 67 Jahre alter Rentner in derselben Provinz mit dem Erreger an. Damit steigt die Zahl der registrierten Infizierten in China auf neun. Bislang waren Anfang März zwei Männer in Shanghai gestorben, fünf Patienten waren infiziert worden.

Das Virus H7N9 war bislang nur von Tieren bekannt. Eine Impfung gibt es nach Behördenangaben nicht. Einige Formen der Vogelgrippe können auch für Menschen riskant sein. So infizierte der Erreger H5N1 laut WHO seit 2003 weltweit mehr als 600 Menschen. (dpa)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Adiopositas-Op nötig, aber Kasse will nicht zahlen

Wenn der Antrag eines Adipositas-Patienten auf eine bariatrische Operation abgelehnt wird, bringt das Ärzte in eine schwierige Situation. Denn oft verschlechtert sich der Zustand des Betroffenen. mehr »

9 wichtige Forderungen, Analysen, Informationen

Fleißige Delegierte: In Freiburg wurde wieder eine große Palette an Themen abgearbeitet. mehr »

Versorgungswerke sitzen auf 184 Milliarden Euro

Auf die Frage nach der Leistungsfähigkeit der Versorgungswerke tut sich die Bundesregierung mit dem Blick in die Glaskugel schwer. Die Anzahl der Rentenempfänger werde wohl weiter deutlich zunehmen. mehr »