Ärzte Zeitung, 04.05.2006

Die Zahl der Landkreise mit FSME-Risiko steigt

Sechs neue Kreise mit erhöhtem Erkrankungsrisiko

BERLIN (eis). Nach einer Rekordzahl an Patienten mit Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) im vergangenen Jahr hat das Robert-Koch-Institut (RKI) jetzt weitere Landkreise als FSME-Risikogebiete eingestuft.

In Bayern wurden die Kreise Aichach-Friedberg, Eichstätt, Miesbach, Nürnberger Land und Neuburg-Schrobenhausen neu in die Liste der FSME-Risikogebiete aufgenommen.

In Baden-Württemberg kam der Landkreis Biberach hinzu (Epi Bull 17, 2006, 129). Wer in solchen Risikogebieten lebt oder dort Urlaub machen will und sich in der Natur aufhält, dem wird zur Impfung geraten.

2005 waren in Deutschland 432 FSME-Patienten registriert worden (wir berichteten). Knapp 49 Prozent der Erkrankungen gab es dabei in Bayern, 38 Prozent in Baden-Württemberg. 17 der Infektionen waren im Ausland erworben worden, etwa in Österreich.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Was neue Onkologika den Patienten tatsächlich bringen

Ist das Glas halb voll oder halb leer? Neue Onkologika haben die Überlebenszeit von Krebspatienten in den vergangenen zwölf Jahren im Schnitt um 3,4 Monate verlängert. Dieser Vorteil geht oft zulasten der Sicherheit. mehr »

Kassen und KBVdrücken aufs Tempo

Bisher trat die Selbstverwaltung bei der Digitalisierung eher als Bremser auf. Bei den Formularen geben KBV und Kassen jetzt Gas: Im Juli kommt der digitale Laborauftrag. mehr »

"Weiterbildung auch mit Kind zügig möglich - im Verbund!"

Eine strukturierte Weiterbildung, die auch mit Elternzeit nur sechs Jahre dauert? Das ist möglich, sagt Dr. Sandra Tschürtz. Die angehende Allgemeinmedizinerin steht vor ihrer Facharztprüfung – und blickt für die "Ärzte Zeitung" auf ihre Zeit in einem Weiterbildungsverbund zurück. mehr »