Freitag, 10. Februar 2012
Ärzte Zeitung, 26.02.2004

Jährlich 220 000 Krebstote in Deutschland

BERLIN (dpa). Bei jedem dritten Krebstoten in Deutschland könnte der Tod durch Krebs mit einer besseren Vorsorge und Früherkennung vermieden werden, sagten Onkologen im Vorfeld des 26. Deutschen Krebskongresses, der morgen in Berlin beginnt.

Demnach erkranken in Deutschland 340 000 Menschen jedes Jahr neu an Krebs, 220 000 Menschen sterben daran. Davon sterben 40 000 an einem Bronchialkarzinom - das sind mehr als bei jeder anderen Krebsart, so der Generalsekretär der Deutschen Krebsgesellschaft, Professor Peter Drings. "Jeder zweite Raucher wird an den Folgen des Rauchens sterben", sagte Drings.

Die Krebsprävention bildet deshalb einen Schwerpunkt des Kongresses, zu dem 7000 Teilnehmer erwartet werden. Im Blickpunkt stehen auch neue Diagnoseverfahren wie die Messung der Aktivität von Krebs-Genen, neue Arzneien wie Kinase-Hemmer und aktuelle Verfahren zur Gentherapie bei Tumor-Erkrankungen.

Lesen Sie dazu auch:
Suizid-Gene sollen Krebszellen töten

| Share

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Top-Meldungen

Niederländische Ärzte sehen Sterbehilfe-Teams kritisch

Weiter Aufregung um die geplanten mobilen Sterbehilfe-Teams in den Niederlanden: Nun meldet sich die größte Ärztevereinigung Hollands zu Wort - und äußert Bedenken. Sie fürchtet unabsehbare Folgen für das Arzt-Patienten-Verhältnis. mehr »

Bremer Frühchen-Skandal: Ärzte verweigern Aussage

Ein Untersuchungs­ausschuss soll aufklären, wie es zur tödlichen Infektionswelle auf der Frühchenstation des Bremer Klinikums Mitte gekommen ist. Doch das wird dem Gremium nicht leicht gemacht: Der frühere Chefarzt sowie vier als Zeugen geladene Oberärzte verweigerten die Aussage. mehr »

Klärt das Internet auf - oder verwirrt es?

Wie relevant ist das Web für Patienten? Fast unumgänglich, um Informationen zu bekommen, sagen die Kassen. Es gibt aber auch ganz andere Stimmen. mehr »