Ärzte Zeitung, 13.04.2004

Chemotherapie stört Gedächtnis

NEW YORK (dpa). Die Konzentrations- und Gedächtnisstörungen vieler Krebspatienten sind keine Einbildung, wie lange vermutet, sondern vorübergehender unerwünschter Effekt einer Chemotherapie.

Das ergaben neue US-Studien, die das "Wall Street Journal" in seiner Online-Ausgabe vergangene Woche vorstellte. So wies eine Untersuchung am M.D. Anderson Krebsforschungszentrum in Houston/Texas bei zwei von drei Chemotherapie-Patienten eine Einbuße der Konzentrationsfähigkeit und des Erinnerungsvermögen nach.

Bei den meisten Betroffenen verschwanden die Symptome wenige Wochen bis Monate nach Abschluß der Chemotherapie aber wieder - ganz von allein.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Körperlich aktive Kinder werden seltener depressiv

Bewegen sich Kinder viel, entwickeln sie in den kommenden Jahren seltener depressive Symptome. Viel körperliche Aktivität könnte daher präventiv wirken. mehr »

Generelle Landarztquote ist vom Tisch

Der Masterplan Medizinstudium 2020 ist in trockenen Tüchern. Länder können, müssen aber keine Zulassungsquote für Landärzte in spe festlegen. mehr »

Star Trek und die Ethik der Medizin

Ärztliche Fortbildung sind immer dröge Veranstaltungen? Eine Veranstaltung in Frankfurt ist der medizinethischen Wertewelt von Raumschiff Enterprise auf den Grund gegangen - und zeigt, was Ärzte aus der Serie lernen können. mehr »