Chemotherapie stört Gedächtnis

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NEW YORK (dpa). Die Konzentrations- und Gedächtnisstörungen vieler Krebspatienten sind keine Einbildung, wie lange vermutet, sondern vorübergehender unerwünschter Effekt einer Chemotherapie.

Das ergaben neue US-Studien, die das "Wall Street Journal" in seiner Online-Ausgabe vergangene Woche vorstellte. So wies eine Untersuchung am M.D. Anderson Krebsforschungszentrum in Houston/Texas bei zwei von drei Chemotherapie-Patienten eine Einbuße der Konzentrationsfähigkeit und des Erinnerungsvermögen nach.

Bei den meisten Betroffenen verschwanden die Symptome wenige Wochen bis Monate nach Abschluß der Chemotherapie aber wieder - ganz von allein.

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