Ärzte Zeitung, 23.01.2006

Fortschritt bei Forschung zu Eierstock-Krebs

HEIDELBERG (ddp.vwd). Einen neuen Ansatz zur Behandlung bei Eierstockkrebs hat jetzt eine Forschungsgruppe um Professor Hans-Peter Altevogt aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) in Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern der TU München und des Paul Scherrer Instituts in der Schweiz entdeckt.

Das identifizierte Zelladhäsionsmolekül L1 sei der Schlüssel für Antikörper, die Tumorwachstum und die Bildung von Metastasen hemmen könnten, teilte das DKFZ mit. Eine erste Studie mit Mäusen war vielversprechend verlaufen.

Etwa 8000 Frauen erkranken jährlich in Deutschland an Ovarialkrebs. Meist werden die Tumoren erst entdeckt, wenn sich bereits Metastasen und Ascites gebildet haben. Im fortgeschrittenen Stadium sind Therapie-Erfolge bisher mäßig.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Adiopositas-Op nötig, aber Kasse will nicht zahlen

Wenn der Antrag eines Adipositas-Patienten auf eine bariatrische Operation abgelehnt wird, bringt das Ärzte in eine schwierige Situation. Denn oft verschlechtert sich der Zustand des Betroffenen. mehr »

9 wichtige Forderungen, Analysen, Informationen

Fleißige Delegierte: In Freiburg wurde wieder eine große Palette an Themen abgearbeitet. mehr »

Versorgungswerke sitzen auf 184 Milliarden Euro

Auf die Frage nach der Leistungsfähigkeit der Versorgungswerke tut sich die Bundesregierung mit dem Blick in die Glaskugel schwer. Die Anzahl der Rentenempfänger werde wohl weiter deutlich zunehmen. mehr »