Ärzte Zeitung, 20.03.2006

Gemeinsam gegen Krebs

Deutscher Krebskongreß ab Mittwoch in Berlin

NEU-ISENBURG (eb). Der Trend hält an: Die Zahl der Krebs-Neuerkrankungen und die der krebsbedingten Todesfälle steigt weiter. Das belegen die vor kurzem veröffentlichen Zahlen.

Prostata- und Brustkrebs sind am häufigsten
2002 erkrankten etwa 425 000 Menschen neu an Krebs, davon:
Rangliste der häufigsten Krebs-Neuerkrankungen: Prostata-Karzinom ist bei Männern und Brustkrebs ist bei Frauen die häufigste Krebsform.

Im Jahr 2000 waren knapp 400 000 Menschen neu an Krebs erkrankt, zwei Jahre später waren es bereits fast 425 000. Mehr als 200 000 Menschen sterben jährlich an den Folgen einer Krebserkrankung.

Deshalb müssen die Anstrengungen im Kampf gegen Krebs erhöht werden, sagt Professor Werner Hohenberger aus Erlangen, Präsident des 27. Deutschen Krebskongresses, der am Mittwoch in Berlin beginnt.

Motto des Kongresses: "Jetzt handeln - gemeinsam!" Themen sind etwa neue Medikamente für Krebskranke und neue Versorgungsstrukturen.

Lesen Sie dazu auch:
Die Krebsbehandlung wird immer spezifischer

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