Direkt zum Inhaltsbereich

Lebensretter Darmkrebs-Vorsorge

BERLIN (eb). Erfolge in der Versorgung Krebskranker zeichnen sich durch moderne Therapiekonzepte etwa bei Patienten mit Darm- oder Lungenkrebs ab, wie beim Deutschen Krebskongreß in Berlin deutlich wurde. Nachholbedarf gibt es dagegen bei der Finanzierung palliativmedizinischer Maßnahmen für Krebspatienten im ambulanten Bereich.

Veröffentlicht:

Durch moderne Therapien ist es inzwischen gelungen, bei Patienten mit Darmkrebs die mittlere Überlebenszeit auf mehr als 30 Monate zu erhöhen. Innerhalb weniger Jahre hat sie sich damit fast verdreifacht.

Zum Erfolg in der Versorgung dieser Krebspatienten gehört auch, daß das Angebot der gesetzlichen Krankenkassen zur Koloskopie ab 55 seit 2002 von weit mehr als einer Millionen Männern und Frauen wahrgenommen wurde. "Mit der Vorsorge haben wir vermutlich bereits 3000 Todesfälle verhindert", wie Professor Wolff Schmiegel aus Bochum in Berlin sagte.

Auch in der Behandlung von Patienten mit kleinzelligem Bronchialkarzinom sind Erfolge zu verzeichnen. Denn wenn die Ersttherapie versagt, profitieren Patienten - auch solche in schlechtem Allgemeinzustand oder mit einer besonders schnellen Rezidivbildung - von einer Therapie mit dem Topoisomerase-Hemmer Topotecan. Damit leben sie länger als Patienten mit optimaler symptomatische Therapie allein.

Weniger gut steht es dagegen derzeit um die palliativmedizinische ambulante Versorgung. Denn in diesem Bereich fehlt es an ausreichender Finanzierung. Die Palliativmedizin sei in der Privatabrechnung der niedergelassenen Ärzte gar nicht vorgesehen, so Dr. Thomas Schindler aus Bonn von der Gesellschaft für Palliativmedizin in Berlin.

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema
Kommentare
Sonderberichte zum Thema
Abb. 1: WAYPOINT-Studie: schnelle und signifikante Reduktion des SNOT-22-Scores über 52 Wochen

© Springer Medizin Verlag GmbH, modifiziert nach [6]

Schwere, unkontrollierte CRSwNP

Wirkansatz an epithelialen Alarminen

Sonderbericht | Beauftragt und finanziert durch: AstraZeneca GmbH, Hamburg
Abb. 1: Signalkaskade der kardiovaskulären Inflammation

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [9]

Sekundärprophylaxe nach Herzinfarkt

Therapie der kardiovaskulären Inflammation senkt das Risiko für kardiovaskuläre Ereignisse

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: APONTIS PHARMA Deutschland GmbH & Co. KG
Abb. 1: Aktuelle explorative Ad-hoc-Analysen der Studien SPOTLIGHT und GLOW: mOS vor und nach Zensierung†

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [3]

CLDN18.2+, HER2− Adenokarzinom des Magens/gastroösophagealen Übergangs

Mit optimiertem Therapiemanagement den Behandlungserfolg mit Zolbetuximab unterstützen

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Astellas Pharma GmbH, München
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Tipps

Sommerhitze: Das ist wichtig bei älteren Patienten

Lesetipps
Es muss nicht immer die ganze Packung sein. Bei Abklingen der Symptome reicht oft eine kürzere Dauer der Antibiotikatherapie.

© umang / stock.adobe.com

Kürzer ist oft besser

Wann ein Antibiotikum früher abgesetzt werden kann

Ab in den Urlaub! Doch vorher sollte je nach Reiseziel der Impfstatus hinsichtlich Hepatitis A gecheckt werden.

© Henrik Dolle / stock.adobe.com

Virushepatitis im Urlaub

Hepatitis auf Reisen: Wie schützen und wen?

Mehrere Menschen im Gespräch

© Jacob Lund / stock.adobe.com

Wohlbefinden stärken

Wie sich psychische Erkrankungen im Praxisteam vorbeugen lassen