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Heikle Diagnosen: Schulung für Onkologen

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NEU-ISENBURG (Smi). Mit der Diagnose Brustkrebs werden jedes Jahr über 55 000 Frauen in Deutschland konfrontiert. Oft sind die Patientinnen geschockt, und die Ärzte haben Probleme mit der Situation. Ein Trainingsprogramm soll vor allem Gynäkologen und Onkologen helfen, einfühlsam auf die betroffenen Frauen zuzugehen und sie in den Behandlungsprozeß einzubinden.

Die Deutsche Krebshilfe fördert mit fast 100 000 Euro eine Studie, in deren Verlauf Ärzte von erfahrenen Psychologen auf Situationen wie die beschriebene vorbereitet werden. In dieser Studie soll auch die Wirksamkeit des Kommunikationstrainings untersucht werden. Beteiligt sind 70 Ärzte aus Kliniken in Frankfurt am Main, München, Kiel, in der Schweiz, in Österreich und Australien sowie 700 Brustkrebspatientinnen.

In Rollenspielen werden typische Situationen geprobt. "Dabei geht es insbesondere darum, die Patientin umfassend über ihre Krankheit und die verschiedenen Therapie-Möglichkeiten aufzuklären", erläutert Dr. Sibylle Loibl, eine der Leiterinnen der Studie an der Universitätsfrauenklinik Frankfurt am Main.

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