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Erhöhte Krebsrate nach Reaktorunfall

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NEW YORK (mut). Nach dem Reaktorunfall von Tschernobyl hat sich in den verstrahlten Gebieten in der Ukraine die Rate von Schilddrüsenkrebs vervierfacht, berichten US-Forscher in der Juli-Ausgabe des "Journal of the National Cancer Institute".

Die Forscher hatten insgesamt 13 000 Menschen untersucht, die bei dem Unfall jünger als 18 Jahre waren und in Gebieten lebten, die vom radioaktiven Fallout stark betroffen waren. Insgesamt haben bisher 45 dieser Menschen Schilddrüsenkrebs bekommen, statistisch wäre dies bei elf Personen zu erwarten gewesen. Die Krebsrate war umso höher, je jünger die Personen zum Zeitpunkt des Unglücks waren.

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