Ärzte Zeitung, 11.07.2006

Erhöhte Krebsrate nach Reaktorunfall

NEW YORK (mut). Nach dem Reaktorunfall von Tschernobyl hat sich in den verstrahlten Gebieten in der Ukraine die Rate von Schilddrüsenkrebs vervierfacht, berichten US-Forscher in der Juli-Ausgabe des "Journal of the National Cancer Institute".

Die Forscher hatten insgesamt 13 000 Menschen untersucht, die bei dem Unfall jünger als 18 Jahre waren und in Gebieten lebten, die vom radioaktiven Fallout stark betroffen waren. Insgesamt haben bisher 45 dieser Menschen Schilddrüsenkrebs bekommen, statistisch wäre dies bei elf Personen zu erwarten gewesen. Die Krebsrate war umso höher, je jünger die Personen zum Zeitpunkt des Unglücks waren.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Welche Stoffe in Energy-Drinks wirken auf Herz und Kreislauf?

Energy-Drinks haben eine durchschlagende Wirkung: Es kommt zu signifikanten Verlängerungen des QTc-Intervalls, und der systolische Blutdruck ist erhöht. Möglicherweise ist dafür nicht nur das Koffein verantwortlich. mehr »

Das war der Ärztetag 2017 in Bildern

Das war er nun, der 120 Ärztetag in Freiburg. Unsere Bildergalerie zeigt die schönsten, spannendsten Momente des viertägigen Kongresses. mehr »

Grünes Licht für GOÄ-Reformprozess

Der Deutsche Ärztetag hat den Verhandlungsführern für die GOÄ-Reform am Donnerstagabend grünes Licht für den weiteren Novellierungsprozess gegeben. mehr »