Ärzte Zeitung, 26.11.2007

Großprojekte zu Krebs und M. Alzheimer

NEU-ISENBURG (eb). Zur Erforschung innovativer Therapie-Ansätze bei Krebs und Alzheimer werden unter anderem Berliner Forscher mit mehr als 16 Millionen Euro unterstützt. Schwerpunkte bei Krebs sind Leukämie und Lymphome.

Gefördert werden die Forscher am Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC), an der Humboldt-Universität und an der Charité von der Helmholtz-Allianz. Mit fast 1,4 Millionen Euro wird Dr. Martin Lipp von der Abteilung Tumorimmunologie am MDC gefördert. Die Krebsforscher wollen herausfinden, welche Bedeutung Rezeptoren wie CXCR5 und CCR7 in der Entwicklung von Lymphorganen, bei systemischen Immunreaktionen und bei chronisch-entzündlichen Erkrankungen haben.

Darüber hinaus fördert die Helmholtz-Gemeinschaft das Forschungsprojekt "Das alternde Gehirn" mit insgesamt 11,2 Millionen Euro. In dem Projekt, an dem außer MDC-Wissenschaftlern neun weitere Forschergruppen beteiligt sind, wollen die Forscher die Pathogenese von Morbus Alzheimer entschlüsseln und neue Therapie-Ansätze finden.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Körperlich aktive Kinder werden seltener depressiv

Bewegen sich Kinder viel, entwickeln sie in den kommenden Jahren seltener depressive Symptome. Viel körperliche Aktivität könnte daher präventiv wirken. mehr »

Generelle Landarztquote ist vom Tisch

Der Masterplan Medizinstudium 2020 ist in trockenen Tüchern. Länder können, müssen aber keine Zulassungsquote für Landärzte in spe festlegen. mehr »

Star Trek und die Ethik der Medizin

Ärztliche Fortbildung sind immer dröge Veranstaltungen? Eine Veranstaltung in Frankfurt ist der medizinethischen Wertewelt von Raumschiff Enterprise auf den Grund gegangen - und zeigt, was Ärzte aus der Serie lernen können. mehr »