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Dicke haben ein stark erhöhtes Krebsrisiko

LONDON (dpa). Übergewicht erhöht das Risiko für einige Krebsarten zum Teil deutlich. Das hat die Analyse der Daten von fast 300 000 Patienten bestätigt, wie Forscher um Dr. Andrew Renehan von der Universität Manchester berichten.

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So steigt das Risiko für Speiseröhrenkrebs um etwa 50 Prozent, wenn der BMI um fünf Punkte zunimmt. Fünf BMI-Punkte entsprechen bei einem 1,70 Meter großen Menschen etwa 14 kg zusätzlich (Lancet 371, 2008, 569).

Die Forscher hatten 141 Studien mit 282 137 Krebskranken ausgewertet. Danach steigt pro fünf BMI-Punkte bei Männern das Risiko für Schilddrüsenkrebs um 33 Prozent sowie für Darm- und Nierenkrebs um je 24 Prozent. Bei Frauen nimmt pro fünf BMI-Punkte das Risiko für Gebärmutter- und Gallenblasenkrebs um je 59 Prozent zu, das für Nierenkrebs um 34 Prozent und das für Darmkrebs um 9 Prozent.

Allein in den USA sterben etwa 300 000 Menschen pro Jahr an Folgen von Übergewicht. Es sei dort die führende vermeidbare Todesursache, noch vor dem Rauchen, heißt es in einem Kommentar zu der Studie.

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