Ärzte Zeitung, 10.02.2009

Vitaminpillen schützen nicht vor Krebs und KHK

CHICAGO (mut). Erneut bestätigt eine große Studie: Mit Vitaminpräparaten lässt sich weder Tumoren noch einer KHK vorbeugen - so lautet das Ergebnis einer Auswertung der Women's Health Initiative (WHI) mit über 160  000 Frauen nach der Menopause. Knapp 42 Prozent der Frauen nahmen Multivitaminpräparate. Dennoch war bei ihnen während einer Zeit von acht Jahren weder die Rate für die wichtigsten Krebserkrankungen reduziert, noch für kardiovaskuläre Ereignisse. Auch war die Sterberate nicht verringert (Arch Int Med 169, 2009, 294).

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[02.03.2009, 11:40:22]
Dr. Peter Prock 
Undifferenzierte Aussage zur Women's Health Intitiative (WHI)
Ihre Aussage zur Women's Health Initiative (WHI) "Vitaminpillen schützen nicht vor Krebs und KHK" muss man leider als total undifferenzierte Meldung werten.
Auf unserer Homepage (http://www.enaonline.org/index.php?path=publikationen&detailpage=72) besprechen wir diese Arbeit etwas genauer und zitieren v.a. auch, was die Autoren selber als "Limitations" ihrer Ergebnisse eingestehen.
Wenn man dies in Betracht zieht, ergibt sich ein völlig anderes Bild als das, was aus der Überschrift zu entnehmen ist (s. unsere Meldung).
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