Ärzte Zeitung, 18.06.2009

Fragebogen erleichtert die Versorgung Alter

Einen kurzen Fragebogen für geriatrische Krebspatienten haben US-Onkologen um Dr. Arti Hurria aus Duarte in Kalifornien entwickelt. Er kann von den meisten Patienten in einer halben Stunde ausgefüllt werden. In einer Untersuchung mit 500 Krebspatienten ließen sich damit Defizite herausfinden, die Sterberate und Morbidität beeinflussen.

Fast jeder zweite Patient brauchte Hilfe bei den täglichen Aktivitäten. Mehr als 90 Prozent hatten außer Krebs noch mindestens eine weitere Erkrankung. Und 95 Prozent der Patienten brauchten mehr als ein Medikament. (ple)

Lesen Sie dazu auch:
Trastuzumab bereichert Therapie bei Magenkrebs
Keine Koloskopie wegen Angst vor Vorbereitung
Natürliche Killerzellen bei AML transplantiert
Mesenchymale Zellen aus dem Nabelschnurblut
Individuelle Tumorvakzine für NHL-Patienten
Antikörper zögert Punktion bei malignem Aszites hinaus
Beim Melanom neue Therapie erfolgreich getestet
Ermutigende Daten zu Präparat für die Antisense-Therapie

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Medikamente auch einmal beherzt absetzen!

Viele Ärzte scheuen sich, Medikamente abzusetzen - obwohl sie wissen, dass dies Patienten oft hilft. Neuseeländische Wissenschaftler haben zwei paradoxe Gründe dafür gefunden. mehr »

Geht's auch etwas modischer in der Klinik?

Unsere Bloggerin Dr. Jessica Eismann-Schweimler hat Verständnis für die Klinik-Kleidungsvorschriften. Doch mit ein klein wenig Fantasie könnte man auch den unvermeidlichen Kasack hübscher gestalten, meint sie. mehr »

Sport im Alter schützt vielleicht vor Demenz

Dass Sport nicht Mord bedeutet, wissen Forscher schon lange. Jetzt haben Alters- und Sportwissenschaftler messen können, wie Sport das Gehirn im Alter verändert. Dient Fitness als Demenzprävention? mehr »