Ärzte Zeitung, 12.05.2011

Erhöhtes Krebsrisiko bei homosexuellen Männern?

BOSTON (eis). Homosexuelle Männer haben möglicherweise ein erhöhtes Krebsrisiko. Hinweise darauf fanden US-Forscher in drei Wellen des California Health Interviews (2001 bis 2005).

Dort war der Anteil homosexueller Männer, die über eine Krebserkrankung in ihrem Leben berichteten, doppelt so hoch wie bei heterosexuellen Männern (Cancer online, 9. Mai 2011).

Über mögliche Ursachen wird spekuliert: Homosexuelle haben ein erhöhtes Risiko für HIV-Infekte, die oft mit Krebs einhergehen. Auch ist die Rate von Analkrebs bei ihnen erhöht. Schließlich rauchen in den USA homosexuelle Männer öfter als heterosexuelle.

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