Ärzte Zeitung, 27.10.2011

Marburg bekommt Zentrum für Tumorbiologie

MARBURG (coo). Auf den Marburger Lahnbergen wird ein Zentrum für Tumor- und Immunbiologie gebaut.

Wissenschaftsministerin Eva Kühne-Hörmann legte gemeinsam mit Marburgs Uni-Präsidentin Katharina Krause den Grundstein für das knapp 50 Millionen Euro teure Gebäude.

Die Mittel stammen aus dem Bund-Länder-Programm für Forschungsbauten. Ab Herbst 2013 werden dort fünf Professorinnen und Professoren mit mehreren Nachwuchsgruppen über Grenzgebiete der Entzündungs- und Tumorbiologie forschen.

"Das hochmoderne Gebäude schafft beste Voraussetzungen für exzellente Wissenschaft", sagte Kühne-Hörmann. Dabei seien neue Medikamente, bessere Behandlungsmethoden und kompetente Krankheitsvorsorge das Ziel.

Schwerpunkt Krebs und chronische Entzündungen

"Das neue Zentrum für Tumor- und Immunbiologie hat eine zentrale Bedeutung für den neuen naturwissenschaftlichen und biomedizinischen Campus auf den Lahnbergen", erklärte Uni-Präsidentin Krause.

Der Forschungsbau wird in der Nähe des Uniklinikums errichtet. Das hufeisenförmige Gebäude mit seinen insgesamt fünf Geschossen hat allein 2300 Quadratmeter Laborfläche.

Zentrales Thema der Forscher ist der Zusammenhang zwischen chronischen Entzündungen und der Entstehung von Krebskrankheiten.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Langes Arbeiten kann tödlich sein

Eine lange Wochenarbeitszeit erhöht das Risiko für Herzerkrankungen und Krebs. Forscher konnten die Stundenzahl sogar exakt angeben, ab der sich das Risiko stark erhöht. mehr »

Ausschuss reißt Frist des Gesetzgebers

Das neue Qualitätsmaß für Pflegeheime gerät in Verzug. Eine Studie bietet eine Alternative an. mehr »

Jeder dritte Demenz-Fall vermeidbar

Finge die Demenz-Prävention bereits in der Kindheit an, könne die Krankheit bei einem Drittel aller Erwachsenen verhindert werden – so eine Studie. mehr »