Ärzte Zeitung, 03.11.2011

Fresszellen erleichtern die Metastasierung

HALIFAX (ple). Kanadische Forscher haben einen neuen Angriffspunkt für potenzielle Arzneien entdeckt, mit denen sich auch die Ausbreitung von Tumorzellen im Körper unterdrücken ließe.

Wie die Wissenschaftler um Professor David Waisman aus Halifax berichten, ist für die Metastasierung, aber auch für das Tumorwachstum der Plasminogen-Rezeptor S100A10 offenbar unerlässlich: Denn er macht es möglich, dass Fresszellen (Makrophagen) in den Tumor einwandern können (Cancer Res 2011; 71(21); 6676-6683).

Dort schütten die Zellen Substanzen aus, die das Krebswachstum und die Metastasierung fördern.

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