DKFZ

Überlebensrate bei Krebs in Ost und West gleich

HEIDELBERG (dpa). Die Überlebensraten bei Krebs in Ost- und Westdeutschland haben sich nach der Wiedervereinigung im Jahre 1990 weitgehend angeglichen.

Veröffentlicht:

Forscher des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) in Heidelberg hatten für die Jahre 2002 bis 2006 die Überlebensraten bei 25 Krebsarten untersucht. In 20 davon hätten sie Unterschiede von weniger als drei Prozent gefunden, teilte das Institut am Donnerstag mit.

Anders vor dem Fall der Berliner Mauer: Noch in den 1970er und 1980er Jahren hätten Menschen im Westen eine Krebserkrankung deutlich länger überlebt als im Osten. So lag die 5-Jahres-Überlebensrate für Darmkrebs in der DDR Mitte der 80er Jahre bei lediglich 28 Prozent, während es in Westdeutschland 44 Prozent waren.

Auch bei Prostatakrebs (DDR: 46 Prozent, BRD: 68 Prozent) und Brustkrebs (DDR: 52 Prozent, BRD: 68 Prozent) seien die Unterschiede deutlich gewesen.

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

Patientenumfrage

Krebs: So häufig sind Tumorschmerzen

Nichtkleinzelliges Lungenkarzinom

NSCLC: Chemoimmuntherapie besser morgens verabreichen?

Prospektive Kohortenstudie

Erhöhen Opioide das Krebsrisiko?

Kommentare
Sonderberichte zum Thema
Tab. 1: Verbesserung wichtiger Endpunkte nach 24-wöchiger randomisierter Behandlung mit Vimseltinib vs. Placebo (MOTION-Studie)

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [1]

Tenosynoviale Riesenzelltumoren

Erste zugelassene systemische Therapie zeigt überzeugende Langzeiteffekte

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Deciphera Pharmaceuticals (Germany) GmbH, München
Durvalumab im Real-World-Vergleich

© Springer Medizin Verlag

ED-SCLC

Durvalumab im Real-World-Vergleich

Sonderbericht | Beauftragt und finanziert durch: AstraZeneca GmbH, Hamburg
Wissenschaft in Medizin übertragen

© Regeneron

Forschung und Entwicklung

Wissenschaft in Medizin übertragen

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Regeneron GmbH, München
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Metaanalyse

Keine Evidenz für die meisten Statin-Nebenwirkungen

Röntgen-Thorax führte zur Diagnose

Kasuistik: Negativer D-Dimer-Test trotz akuter Lungenembolie

Lesetipps
Das Zusammenspiel zwischen Vermögensverwalter und Anlegerin oder Anleger läuft am besten, wenn die Schritte der Geldanlage anschaulich erklärt werden.

© M+Isolation+Photo / stock.adobe.com

Geldanlage

Was einen guten Vermögensverwalter ausmacht

Eine Frau liegt erschöpft auf einem Sofa.

© fizkes / stock.adobe.com

Patientenumfrage

Krebs: So häufig sind Tumorschmerzen