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Hämangiome

Wann Therapie mit ß-Blockern?

Eine Fortbildungsarbeit zu Hämangiomen bei Neugeborenen erhält den Julius Springer- Pädiatriepreis 2013.

Veröffentlicht:

HEIDELBERG. Alle zwei Jahre zeichnet Springer Medizin eine herausragende Arbeit aus dem Fachbereich Pädiatrie aus, die jeweils in den letzten 24 Ausgaben der "Monatsschrift Kinderheilkunde" erschienen ist.

Der diesjährige Preisträger ist Professor Peter H. Höger aus Hamburg. Er erhält die mit 2.500 Euro dotierte Auszeichnung für seinen Artikel "Hämangiome. Neue Aspekte zu Pathogenese, Differenzialdiagnosen und Therapie".

Die Verleihung des Julius Springer-Pädiatriepreises fand anlässlich der 109. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin (DGKJ) in Düsseldorf statt.

Im Zentrum von Högers Artikels steht ein hochaktuelles Thema: Hämangiome sind die häufigsten Tumoren im Säuglingsalter, und obwohl die meisten sich spontan zurückbilden, erfordern verschließende oder geschwürartige Formen, besonders im Gesicht, eine zügige Behandlung. In den vergangenen Jahren haben sich ß-Blocker als neues Konzept entwickelt.

Die eindrucksvollen Ergebnisse der Therapie lösten eine regelrechte Euphorie aus, was gelegentlich zu undifferenziertem Einsatz führte. Högers Fortbildungsartikel leistet einen wichtigen Beitrag zum Verständnis der Entstehung und Diagnostik von Hämangiomen.

Vorteile und Risiken der Therapien werden nachvollziehbar dargestellt und eindeutige Empfehlungen für den sinnvollen Einsatz von ß-Blockern gegeben. (eb)

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