Ärzte Zeitung, 04.02.2014

Heute ist Weltkrebstag

Kampf den vier Krebs-Mythen

Jeder zweite Mann und vier von zehn Frauen erkranken Experten zufolge in Deutschland im Laufe des Lebens an Krebs. Am Weltkrebstag am 4. Februar wird mit mehr als 250 Aktionen weltweit auf diese Bedrohung aufmerksam gemacht - und auf die Möglichkeiten der Vorsorge und der Therapie.

Von Peter Leiner

Kampf den vier Krebs-Mythen

Prominente wie Fußball-Star Lukas Podolski engagieren sich für die Krebsprävention.

© [M] Karten: UICC | Podolski: Deutsche Krebshilfe

Eine halbe Million Menschen werden in diesem Jahr in Deutschland an Krebs erkranken - so die aktuelle Prognose der Gesellschaft der epidemiologischen Krebsregister (GEKID) und des Zentrums für Krebsregisterdaten (ZfKD) im Robert Koch-Institut (RKI).

Im Jahr 2010 waren es aktuellen Schätzungen zufolge noch knapp 480.000 Neuerkrankungen. Bei diesen Zahlen sind - wie international üblich - nicht-melanotische Hauttumoren noch nicht eingerechnet.

Weltweit lag die Zahl der Krebstoten im Jahr 2008 bei 7,8 Millionen, und insgesamt 12,7 Millionen Menschen erkrankten erstmals an Krebs.

Epidemiologen gehen derzeit davon aus, dass in Deutschland jeder zweite Mann (51 Prozent) und 43 Prozent aller Frauen im Laufe des Lebens an Krebs erkranken werden.

Darmkrebs und Lungenkrebs machen inzwischen ein Viertel aller Krebsneuerkrankungen aus und sind Ursache für etwa ein Drittel aller Krebstodesfälle.

Der Blick in die Zukunft sieht nicht besser aus: Die Krebsepidemiologen rechnen aufgrund der demografischen Entwicklung von 2010 bis 2030 mit einem Anstieg der Krebsneuerkrankungen um 20 Prozent.

Was früher eher seltener war, hat sich deutlich geändert. Fast jeder kennt inzwischen jemanden, der an irgendeiner Form von Krebs erkrankt ist.

Vier Mythen sollen entzaubert werden

Dieser Epidemie will die Weltkrebs-Vereinigung UICC (Union for International Cancer Control), in der die Deutsche Krebsgesellschaft und die Deutsche Krebshilfe Vollmitglieder sind, seit 2007 verstärkt mit der Kampagne "World Cancer Day" am 4. Februar gegensteuern.

Vier Mythen, die sich in den Köpfen der Menschen festgesetzt haben, stehen in diesem Jahr im Vordergrund der weltweiten Aktionen: dass man über Krebs nicht reden müsse, dass es keine Symptome für Krebs gebe, dass man nach der Diagnose Krebs sowieso nichts mehr tun könne und dass man kein Recht auf eine Krebsbehandlung habe.

Diesen Irrglauben zu beseitigen ist eines von neun Zielen, die die UICC in der Fassung der World Cancer Declaration von 2013 bis zum Jahr 2025 erreichen will.

Zu den Zielen gehört auch eine drastische Reduktion des Tabak- und Alkoholkonsums sowie anderer Krebsrisikofaktoren wie Übergewicht, falsche Ernährung und Bewegungsmangel. Außerdem setzt sich die Organisation für die Einrichtung von bevölkerungsgestützten Krebsregistern ein - und zwar weltweit in jedem Land.

Kampagnen, die helfen, Menschen von irrigen Vorstellungen zu befreien und die ihnen klar machen, dass Krebs in vielen Fällen vermeidbar ist und Krebstherapien inzwischen immer erfolgreicher geworden sind, sind in Deutschland noch zu selten.

Dass es einen speziellen Tag im Jahr gibt, an dem mit besonderer Eindringlichkeit an Krebs erinnert wird, ist zwar eine gute Initiative der UICC.

Doch am Beispiel HIV-Prävention ist zu sehen, wie viel präsenter eine solche Kampagne in den Städten sein kann. Da herrscht quasi das ganze Jahr über "Gib Aids keine Chance", "Ich will's unartig" oder "Mach's mit".

Aktuelle Aktionen mit Fußballstars

Was spricht dagegen, einen ähnlichen Aufwand für die Prävention von Krebs zu betreiben? Krebs ist 365 Tage lang ein Thema. Und nicht nur beim Kauf von Zigaretten, auf denen der Hinweis prangt: "Rauchen verursacht tödlichen Lungenkrebs".

Gerade junge Menschen sind über die neuen Medien gut erreichbar, nicht nur über Facebook, sondern auch etwa über Twitter.

Und Aktionen mit Prominenten wie Paul Breitner bei der Werbung für Darmkrebsvorsorge oder Lukas Podolski, der gemeinsam unter anderem mit der Deutschen Krebshilfe und der Deutschen Krebsgesellschaft für das Motto "Bleib am Ball - Bewegung senkt Dein Krebsrisiko" wirbt, sind gute Beispiele, denen man folgen sollte.

Dabei verstehen wir die Zusammenhänge bei der Krebsentstehung und -entwicklung immer besser. Krebsregister helfen dabei.

Deutschland ist zum Beispiel in Sachen Krebsregistrierung als Basis für Studien zu Ursachen der Krebserkrankungen, zu Prävention und Patientenversorgung bisher auf einem guten Weg.

Nach Angaben des RKI sind etwa 90 Prozent der für das Jahr 2010 geschätzten Krebserkrankungsfälle in den Registern erfasst worden.

Zum Vergleich: Im Jahr 2000 lag der Anteil noch unter 40 Prozent. Das Institut erinnert daran, dass erst bei einem Erfassungsgrad von über 90 Prozent aller auftretenden Krebserkrankungen eine unverzerrte Bewertung der Daten möglich ist.

Für 2010 liegt der Erfassungsgrad zumindest in neun Bundesländern bei 90 Prozent, aber eben nicht in allen Bundesländern.

Gute Entscheidung für klinisches Krebsregister

Damit sich das noch weiter verbessert, fordern die Epidemiologen alle Ärzte - auch Zahnärzte - zur Mitarbeit bei der Krebsregistrierung auf.

Auch Patienten sollen hier aktiv werden, indem sie die behandelnden Ärzte daran erinnern. Denn immer mehr werden die Daten nicht nur gesammelt, sondern wissenschaftlich analysiert - und das nach Angaben des ZfKD auch immer öfter - auf Antrag - von externen Wissenschaftlern.

Seit einem Jahr gibt es somit nicht nur die epidemiologische, sondern auch die klinische Krebsregistrierung, bei der detailliert Daten zur Therapie und zum Verlauf der Krebserkrankungen erfasst werden.

Ermöglicht hatte dies die Verabschiedung des Krebsfrüherkennungs- und Registergesetzes Anfang 2013 - eine gute Entscheidung.

Lesen Sie dazu auch:
Weltkrebsbericht: Lungenkrebs am häufigsten

[04.02.2014, 17:22:00]
Dr. Thomas Georg Schätzler 
Krebs-Kassandrarufe unangemessen!
Aktionen zum Welt-Krebs-Tag verpuffen wirkungslos, wenn am Anfang ein Bedrohungsszenario mit "eine halbe Million Menschen werden in diesem Jahr in Deutschland an Krebs erkranken" die Prognosen der Gesellschaft epidemiologischer Krebsregister (GEKID) und des Zentrums für Krebsregisterdaten (ZfKD) im Robert Koch-Institut (RKI) dominiert. Niemand fällt in der AIDS-Prävention mit der Tür ins Haus, um über die Anzahl der verstorbenen HIV-Patienten oder, wie die katholische Kirche es lange Zeit tat, über diese "Lustseuche" zu schwadronieren. Das wäre kontraproduktiv!

Stattdessen die Positiv-Parole "Gib Aids keine Chance"! "Mach's mit"! usw.

Doch zurück zur Krebsproblematik: Wenn die Weltkrebs-Vereinigung UICC (Deutsche Krebsgesellschaft und Deutsche Krebshilfe sind Vollmitglieder) meint, am "World Cancer Day" mit den vier U r a l t-Mythen von Sprachlosigkeit, Symptomlosigkeit, fatalistischer Tatenlosigkeit und Rechtlosigkeit aufräumen zu müssen, kommen diese antiquierten Vorstellungen eher dem alten Vorurteil nahe, wer an seinen Krebs erstmal "Luft" herankommen lässt, würde zwangsläufig daran sterben müssen. Im postindustriellen Informations- und Medien-Zeitalter mit Google, Facebook, Windows, Wikipedia müsste man sich um zeitgemäße, aktivere und offensivere Aufklärung bemühen, statt „olle Kamellen“ wiederzukäuen.

Mit einer sinnvollen und zielführenden Krebsprävention wäre zunächst einmal verbunden, dass die Experten der jeweiligen Fachgebiete aufhören, die Verursachung von malignen Tumorerkrankungen jeweils monokausal nur für den eigenen Forschungsbereich reklamieren und herunterbrechen zu wollen. Es gibt einfach keine simple Krebs-Schutz- oder Risiko-Diät, keine alleinigen Virusentitäten, keine isolierten Umweltgifte, einen einzelnen genetischen Defekt, eine Krebspersönlichkeit, eine einzige Lebensgewohnheit oder ein bestimmtes Verhaltensmuster, was zu dieser Erkrankung führen könnte. Es gibt auch keinen reinen, wilden "Raubtier"- oder sanften, harmlosen "Haustier"-Krebs. Es ist das Leben s e l b s t, das unsere Gesundheit durch Krankheit gefährdet! Raucher, Alkoholiker und Übergewichtige können auch krebsfrei bleiben oder Krebskranke können an völlig anderen Grunderkrankungen sterben.

Aber wir werden immer älter. Damit steigt die Neoplasie-Wahrscheinlichkeit an, wie auch Prävalenz und Inzidenz von allen a n d e r e n Krankheiten ansteigen. Oft kommen in meine Praxis Patienten, die sagen, "ich versteh das gar nicht, ich habe doch immer so gesund gelebt, hatte keinen Stress, keine Aufregung, keine Not. Warum habe ich Krebs und die anderen, die mit ihrer Gesundheit Raubbau getrieben haben, nicht?

Es ist die Fülle, die Multidimensionalität von Umwelteinflüssen, belebter und unbelebter Natur, physikalischer, chemischer, genetischer, bio-psycho-sozialer Einfluss- und Stellgrößen, verbunden mit Arbeitslast, Disposition, Vulnerabilität, Reaktions- und Abwehrbereitschaft, Immunität, Mutation, familiärer Krankheits- und Alterslast, persönlichem Leid und Traumatisierung, was die eigentlichen Krebs-Problematiken und -Verursachungen ausmachen.

Die WHO belegt weltweit einen Anstieg neu diagnostizierter Krebsfälle zwischen 2008 und 2012. Im Jahr 2012 wurden bei 14,1 Millionen Menschen eine Krebs-Neuerkrankung festgestellt, teilte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) am 12.12.2013 mit:
http://www.iarc.fr/en/media-centre/iarcnews/index1.php?year=2013
Das sind elf Prozent mehr als vier Jahre zuvor, als die WHO die letzten Zahlen veröffentlichte. „Die Hauptgründe für den Anstieg sind die wachsende Weltbevölkerung und die insgesamt alternde Gesellschaft“, sagte David Forman, Mitautor der oben zitierten Studie. Die Zahl der Krebstoten stieg zwischen 2008 und 2012 aber "nur" um 8 Prozent auf 8,2 Millionen an.

Damit wird deutlich, dass die weltweite Steigerungsrate neu diagnostizierter Krebsfälle zwischen 2008 und 2012 mit 14,1 Millionen neuen Krebserkrankungen in 2012, und damit elf Prozent mehr als vier Jahre zuvor, auch mit dem Anstieg der Weltbevölkerung im gleichen Zeitraum von 6,705 Milliarden (2008) auf 7,057 Milliarden (2012) zu tun hat: http://www.prb.org/Publications/Datasheets/2012/world-population-data-sheet.aspx
11 Prozent mehr Neuerkrankungen bei gleichzeitigem Anstieg der Weltbevölkerung um 5,25 Prozent und einer zeitgleichen Alters-Zunahme der Ausgangspopulation von 6,705 Milliarden Menschen um 4 Jahre bedeuten, dass der größte Anteil der Zunahme von Krebserkrankungen soziodemografischer und krebsepidemiologischer Natur ist. Dass die Krebs-Sterblichkeit im gleichen Zeitraum nur um 8 Prozent zugenommen hat, ergibt einen Hoffnungsschimmer.

Mf+kG, Dr. med. Thomas G. Schätzler, FAfAM Dortmund

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[04.02.2014, 14:24:56]
Rudolf Hege 
Die Alternativen?
Lieber Herr Kollege Jurisch,

sicher, Chemotherapie heilt keinen Krebs. Die Erkenntnis ist nicht neu. Eigentlich heilt überhaupt nichts irgend etwas. Heilen tut sich bekanntlich der Mensch selbst. Jede Art von Medizin - egal ob konventionell oder unkonventionell - kann allerhöchstens die Voraussetzungen schaffen, damit der Mensch sich selbst heilen kann. Bei einigen - eher seltenen - Krebsarten kann die Chemo allerdings den Selbstheilungskräften helfen.

Ich behandle seit rund 25 Jahren auch Krebspatienten mit biologischen Mitteln. Nur, echte Wunder(mittel) habe ich da auch noch nicht gesehen. Was dem einen hilft versagt bei einem anderen völlig. Einzelfälle (so schön sie für den Betreffenden sind) werden gerne von Autoren und Herstellern hochgejubelt. Bei genauerem Nachfragen rudern diese dann zurück und relativieren ihre Aussagen.

Ja, Sie haben recht, es wird zu wenig in Richtung "alternativer" Krebstherapien geforscht. Klar, da gibt es für die finanzstarken Hersteller, die in der Lage wären entsprechende Forschung zu finanzieren, zu wenig zu verdienen. Also lieber die Kassenschlager in die Breite tragen und die Zielgruppen erweitern. Außerdem muss so niemand umdenken und den "Krieg gegen den Krebs" durch "Stärken der Gesundheit" ersetzen oder zumindest ergänzen. Also bauen wir weiterhin lieber Waffen, als auf Diplomatie (Salutogenese) zu setzen.

Nur, zu glauben, wenn wir kein Fleisch mehr essen, keine Milch mehr trinken, keine Chemotherapie mehr anwenden oder nur noch biologische Mittel einsetzen, gäbe es keinen Krebs mehr - ist auch ein wenig naiv. So einfach tickt die Welt nicht. zum Beitrag »
[04.02.2014, 08:37:35]
Steffen Jurisch 
Welttag müde
Vor ab, die Menschen, welche ich kenne, sind es leid und müde, dass es immer mehr "Welttage" gibt. Krebswelttag, Aidswelttag, Grippewelttag, Welttag der Medizinlügen etc.
Wer braucht das schon?
Statistiken sind für den gut, der mit Zahlen arbeiten will, bei Krankheiten geht es meiner Meinung nach aber eher um den Menschen, um das Einzelschicksal. Und hier fängt doch die Lüge an. Ein Beispiel: Gebetmühlenartig wird in solchen Artikeln wie dem oben stehenden, und in Interviews mit Experten als eine Ursache für Krebs auch das Übergewicht genannt, das falsche Ernährung auslöst. Nun, dazu sei angemerkt, dass falsche Ernährung nicht zwangsläufig zu Übergewicht führt, fehlt dieses Übergewicht sind Ärzte oft geneigt den Ernährungsgewohnheiten des Patienten kein Augenmerk mehr zu schenken. Und spätestens wenn es an die Gewinne der Nahrungsmittelindustrie und deren Lobby geht, ist das Thema Ernährung nur noch ein Randthema oder wie sollte man sonst die ständigen Falschaussagen über die einzig gesunde Ernährung, die abwechslungsreiche vegane Ernährung gewertet werden? Anders herum gefragt, wie soll ein Mensch in diesem Land sich gesund ernähren, wenn die Medien und die Lobbyisten ihm ständig gesundheitsschädliche Informationen als die Einzig wahren verkaufen dürfen? Wenn Studien die die Vorzüge der veganen Ernährung klar beweisen verunglimpft und/oder todgeschwiegen werden. Otto-Normalverbraucher nichts davon erfährt?
Vielleicht sollten man, bevor man ans auflösen der Krebsmythen geht, die Ernährungsmythen bekämpfen?
Bekämpfen wir den Mythos Nummer 1:
Fleisch ist ein Stück Lebenskraft, und darum kann man nie genug davon bekommen. Ja klar, verstopfte Venen und Artherien, Diabetes II, Magen-Darm-Krebs etc.
Mythos Nummer 2:
Die Milch machts - klar, den Krebs
Mythos Nummer 3:
Chemotherapie ist eine gute und hilfreiche Therapie im Falle von Krebs. Im Gegenteil, Chemotherapie ist ein Ableger des Senfgas, was soll daran Gesund machen? Statt die Menschen mit dieser THerapie zusätzlich zur Erkrankung zu quälen, und ich weiß wovon ich hier schreibe, warum überprüfen wir nicht endlich stattdessen die Theorien des Dr. med. Hamer und rehabilitieren ihn - forschen ehrlich in seine Richtung weiter?
Mythos Nummer 4:
Die Pharmaindustrie, dein Freund und Helfer. Das mag in Teilen stimmen (auf jeden Fall nicht bei der Chemotherapie) aber grundsätzlich sind dies alles gewinnorientierte Unternehmen - was bringt den größten Gewinn? Die größtmögliche Nachfrage!
Fazit:
Es ist weder schwer, noch kostspielig der Krankheit Krebs ehrlich entgegen zu wirken - es bedarf nur ein paar kleiner, wenn auch konsequenter Schritte... und schon wäre nicht nur die Statistik für Krebsneuerkrankungen rückläufig, nein, auch die Krankheit selbst.
Allerdings würden dann ja wieder eine Menge Leute kein Geld mehr mit der Krankheit verdienen, es bräuchte nicht mehr Milliarden weltweit für die (pseudo) Forschung, vielleicht noch ein paar Millionen die ehrliche, unabhängige Forschung. Es bräuchte nicht mehr einer ständig wachsender Schar an Ärzten und Experten, die mehr den Blick auf ihrem Konto statt am Patienten sind, dafür aber ein paar wirklich berufene Ärzte (und auch Heilpraktiker!)...und so weiter.
Ein erster Schritt in eine gesunde Zukunft wäre schon mal, wenn die Regierung einfach sämtlich Werbung für ungesunde Nahrungsmittel verbieten würde und eine Kennzeichnungspflicht einführte, ähnlich derer auf Zigarettenschachteln.
Eine letzte abschließende Frage sei an der Stelle noch gestattet: Marihuana ist verboten, keiner darf es besitzen oder konsumieren - warum tut man sich dann bei Zigaretten so schwer, wo doch deren Gesundheitsschädlichkeit nachgewiesen ist?

Steffen Jurisch
Heilpraktiker in Prittriching zum Beitrag »

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