Ärzte Zeitung online, 04.02.2014

Deutschland

Krebskranke sterben drei Jahre später

Jedes sechste Krebsopfer in Deutschland war 2012 über 85 Jahre alt. Mit steigender Lebenserwartung nimmt weltweit auch Krebs zu.

WIESBADEN. Krebspatienten sind in Deutschland im Schnitt 73 Jahre alt, wenn sie an einem Tumor sterben, berichtet das Statistische Bundesamt (Destatis). Drei Jahrzehnte zuvor seien es noch drei Jahre weniger gewesen.

Das durchschnittliche Sterbealter von Menschen, die Krebs starben, lag demnach im Jahr 2012 bei 73,2 Jahren.

Damit habe sich das Sterbealter in den letzten 30 Jahren um 3,1 Jahre erhöht. 17 Prozent der im Jahr 2012 an Krebs Gestorbenen seien 85 Jahre oder älter gewesen, vor 30 Jahren betrug der Anteil nur acht Prozent. (dpa)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Mehr Metastasen

Immer mehr Männer mit Prostatakrebs in den USA haben schon bei der Diagnose Metastasen. Ihr Anteil hat sich fast verdoppelt. Auch die Inzidenz solcher Tumoren nimmt zu. mehr »

Deutsches Defizit

Diabetes-Prävention, Strategien gegen Polypharmazie, digitale Versorgungsangebote: Neue Initiativen gibt es zuhauf. Doch Patienten müssen davon wissen. Genauo daran hapert es aber. mehr »

"Einfache Ersttherapie ist für fast alle Patienten möglich"

Die antiretrovirale Therapie ist bei neu diagnostizierter HIV-Infektion stets angezeigt, und zwar unabhängig vom Stadium der Infektion oder der Helferzellzahl. mehr »