Ärzte Zeitung, 10.11.2014

Kardiotoxische Chemo

Herzecho bei Krebspatienten empfohlen

CLEVELAND. Um kardiotoxische Folgen einer Chemotherapie früh zu erkennen, sollte eine Echokardiografie bei möglichst allen Krebspatienten durchgeführt werden. Das empfehlen zwei Fachgesellschaften - die American Society of Echocardiography und die European Association of Cardiovascular Imaging - nun in einem Konsensuspapier (J Am Society of Echocardiography 2014; 27:911).

Die Autoren um Dr. Juan Carlos Plana von der Cleveland Clinic in Ohio sprechen sich darin für eine ganzheitliche Vorgehensweise aus, die bildgebende Verfahren und die Analyse von Biomarkern beinhalten sollte.

Die Echokardiografie bildet demnach den Eckpfeiler der bildgebenden kardialen Untersuchung und sollte vor, während und nach der Chemotherapie erfolgen. Sie sei flächendeckend verfügbar, leicht zu wiederholen und komme ohne Strahlenbelastung aus. (vs)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Körperlich aktive Kinder werden seltener depressiv

Bewegen sich Kinder viel, entwickeln sie in den kommenden Jahren seltener depressive Symptome. Viel körperliche Aktivität könnte daher präventiv wirken. Offenbar fällt es aber schon Kindern schwer, ihre Bewegungsmuster zu ändern. mehr »

Star Trek und die Ethik der Medizin

Ärztliche Fortbildung sind immer dröge Veranstaltungen? Eine Veranstaltung in Frankfurt ist der medizinethische Wertewelt von Raumschiff Enterprise auf den Grund gegangen - und zeigt, was Ärzte aus der Serie lernen können. mehr »

Generelle Landarztquote ist vom Tisch

Der Masterplan Medizinstudium 2020 ist in trockenen Tüchern. Länder können, müssen aber keine Zulassungsquote für Landärzte in spe festlegen. mehr »