Ärzte Zeitung, 06.01.2016

Online-Portal

Infos zu Karzinogenen im Alltag

BERLIN. Mit seinem Monatsthema "Krebserregende Stoffe im Alltag" gibt das OnkoInternetportal Patienten einen Überblick über verschiedene Karzinogene.

So informiert die Seite über krebserregende Substanzen im Nahrungsmittelbereich wie bestimmte Schimmelpilzarten oder Alkohol. Weiterhin erfahren Patienten mehr zu Asbestfasern sowie Benzol aus Zigarettenrauch und Kfz-Abgasen.

Polyzyklische Aromatische Kohlenwasserstoffe, die sich in einer Vielzahl moderner Erzeugnisse wie Kunststoffe, Lacke oder Gummimaterialien finden, sind ein weiterer Krebsverursacher. PAK entstehen zudem bei der Zubereitung von Fleisch oder Wurst.

Maßgeblich für die Einstufung von Stoffen als krebserregend beim Menschen sind die Klassifikationen der "International Agency for Research on Cancer" (IARC) und der "Deutschen Forschungsgemeinschaft" (DFG), erinnert das Internetportal in einer Mitteilung.

Die IARC teilt die Substanzen in Gruppen ein, die DFG in Kategorien - wobei die erste Gruppe oder Kategorie jeweils diejenigen Stoffe enthält, die beim Menschen erwiesenermaßen einen Beitrag zum Krebsrisiko leisten.

Die Einstufung in Gruppe 1 sagt allerdings noch nichts über das tatsächliche Krebsrisiko aus. Sie bedeutet lediglich, dass es stichhaltige Belege dafür gibt, dass die Substanzen Krebs verursachen können. (eb)

|

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Top-Meldungen

Wenn der eigene Bruder behindert ist

Wie ist es für ein Kind, ein Geschwister mit Down-Syndrom zu haben? Ein Einblick in den Alltag von Katharina (13): Sie sieht die Trisomie 21 ihres Bruders als Belastung - und als Vorteil. mehr »

Londoner fühlen sich verunsichert und gespalten

Großbritannien tritt aus der EU aus und in der Hauptstadt herrscht Katerstimmung. Das Referendum zeigt auch psychische Folgen. Einblick in die Seele Londons. mehr »

Neue EBM-Leistungen für Betreuung in Pflegeheimen

KBV und Kassen haben neue Leistungen beschlossen, die die medizinische Versorgung in Pflegeheimen verbessern sollen. Dafür wird zum 1. Juli ein neues Kapitel im EBM geschaffen. mehr »