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Längeres Leben mit Dreifach-Therapie gegen Bronchial-Ca

ORLANDO (ple). Die Wirksamkeit einer Chemotherapie läßt sich auch dadurch verbessern, daß ein weiterer Kombinationspartner hinzugenommen wird. Beispiele dafür sind Irinotecan für Patienten mit Kolorektal-Karzinom und der Antikörper Bevacizumab bei Patienten mit nichtkleinzelligem Bronchial-Ca.

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Deutlich verbessert der Angiogenese-Hemmer Bevacizumab die Wirksamkeit einer Chemotherapie bei Patienten mit nichtkleinzelligem Bronchial-Karzinom. Aktuelle Ergebnisse einer Studie mit fast 900 Patienten dazu wurden bei der Tagung der US-Krebsgesellschaft ASCO in Orlando im Staat Florida vorgestellt.

Die Krebskranken hatten Paclitaxel plus Carboplatin oder diese Kombination plus Bevacizumab erhalten. Erstmals sei mit der Dreifachkombination eine Lebensverlängerung über ein Jahr hinaus erreicht worden, hieß es bei dem Kongreß in Orlando. Statt bei 10,2 Monaten lag die mittlere Überlebensdauer bei 12,5 Monaten. Eine Verbesserung gab es auch bei der progressionsfreien Zeit, die nämlich 6,4 Monate statt 4,5 Monate betrug.

Vielversprechende Ergebnisse hat auch die PETACC-3-Studie (Pan European Trial Adjuvant Colon Cancer) gebracht, an der fast 3300 Patienten mit kolorektalem Karzinom im Stadium II oder III teilgenommen haben. Die Ergebnisse hat die Arbeitsgruppe um Professor Eric Van Cutsem aus Leuven in Belgien vorgestellt.

Die Patienten waren nach einer Zufallsverteilung mit 5-Fluorouracil (5-FU)/Folinsäure allein oder kombiniert mit Irinotecan behandelt worden. Die Therapie erfolgte dabei über einen Zeitraum von sechs Monaten. 5-FU war dabei nicht als Bolus, sondern langsam als Infusion verwendet worden.

Nach einer Zeit von im Mittel 38 Monaten, in der Daten erhoben wurden, waren 66 Prozent der Patienten in der Irinotecan-Gruppe im Tumorstadium III noch ohne Rezidive, in der Vergleichsgruppe nur 62 Prozent. Der Unterschied war jedoch statistisch nicht signifikant. Fast 2100 Patienten waren im Stadium III. In diesem Stadium haben sich noch keine Fernmetastasen gebildet.

Wurden bei der Auswertung jedoch Patienten beider Tumorstadien berücksichtigt, lag das Risiko für Rezidive in der Irinotecan-Gruppe um 13 Prozent niedriger, wie es auf der Tagung hieß. Beide Therapie-Regime seien gut vertragen worden.

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