Ärzte Zeitung, 29.05.2007

Lungenkrebs ist vierthäufigste Todesursache

WIESBADEN (dpa). An den Folgekrankheiten des Rauchens sind im Jahr 2005 in Deutschland etwa 42 200 Menschen gestorben. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes in Wiesbaden sind 40 641 dieser Todesfälle auf das Bronchial-Ca zurückzuführen. Damit sei Lungenkrebs nach KHK, Herzinfarkt und Herzinsuffizienz die vierthäufigste Todesursache.

Etwa fünf Prozent aller Sterbefälle in Deutschland waren 2005 auf Krankheiten zurückzuführen, die meist bei Rauchern auftreten. Das Alter der an Lungen-, Kehlkopf- und Luftröhrenkrebs Gestorbenen lag durchschnittlich bei 69 Jahren. Die Lebenserwartung betrug im Durchschnitt der Bevölkerung 76,4 Jahre.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Hypertonie in jungen Jahren erhöht Risiko für den Nachwuchs

Das Alter, in dem sich ein Bluthochdruck manifestiert, beeinflusst nicht nur die persönliche Prognose eines Patienten, sondern wohl auch das Erkrankungsrisiko seiner Kinder. mehr »

Medienanamese künftig Bestandteil der U-Untersuchungen?

Schon bei Babys und Kleinkindern machen sich die Folgen übermäßigen Medienkonsums bemerkbar. Das geht aus der neuen BLIKK-Studie hervor. Pädiater reagieren besorgt. mehr »

Deutsche überschätzen Ebola-Gefahr und unterschätzen Masern

Im Mittelpunkt medialer Berichterstattung stehen meist große globale Bedrohungen wie Ebola und Zika. Doch Experten haben ganz andere übertragbare Erkrankungen im Visier. mehr »