Ärzte Zeitung, 28.10.2010

Grüner Tee schützt nicht vor Brustkrebs

TOKYO (mut). Obwohl Wirkstoffe aus grünem Tee in Labor- und Tierversuchen eine gute anti-kanzerogene Wirkung zeigten, lässt sich durch Teetrinken das Brustkrebsrisiko nicht senken. Das hat eine japanische Studie mit knapp 54 000 Frauen ergeben, deren Lebensgewohnheiten über 13,6 Jahre erfasst wurden.

Insgesamt kam es in dieser Zeit zu 581 Brustkrebs-Neudiagnosen. Dabei war die Brustkrebsinzidenz bei Frauen, die mehr als fünf oder sogar mehr als zehn Tassen Tee pro Tag tranken, nicht geringer als bei Frauen, die wenig oder keinen Tee tranken (Breast Cancer Research online).

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

So schädlich fürs Herz wie Cholesterin

Depressionen steigern bei Männern das Risiko fürs Herz ähnlich stark wie hohe Cholesterinwerte oder Fettleibigkeit. Das ergab eine aktuelle Analyse der KORA-Studie. mehr »

Den Berg im eigenen Tempo erklimmen

Medizinstudentin Solveig Mosthaf fühlt sich im Studium manchmal, als würde sie einen steilen Berg hinauf kraxeln. Sie wünscht sich mehr Planungsfreiheit – und die Möglichkeit, eigene Wege zu gehen. mehr »

Positive HPV-Serologie bringt bessere Prognose

Bei Patienten mit Kopf-Hals-Tumor ist eine positive HPV-16-Serologie mit einem verbesserten Überleben assoziiert. Das bestätigt jetzt eine US-Studie. Demnach liegt die Wahrscheinlichkeit für ein Fünf-Jahres-Überleben sogar 67 Prozent höher. mehr »