Ärzte Zeitung, 02.09.2011

Mutationen begünstigen Mesotheliomentstehung

PHILADELPHIA (ple). In einer Familie, in der sich Mesotheliom-Erkrankungen häuften, haben US-Forscher Mutationen in dem Gen BAP1 entdeckt.

Solche Mutationen gibt es auch bei Aderhautmelanomen (Nature Genetics 2011; online 28. August).

Wie die Wissenschaftler um Dr. Joseph R. Testa aus Philadelphia in Pennsylvania berichten, könnten die neuen Erkenntnisse dazu beitragen, Menschen zu identifizieren, die ein hohes Mesotheliom-Risiko haben.

Manche erkrankten bereits bei geringer Asbest-Exposition an einem Mesotheliom, andere dagegen auch bei hoher Exposition nicht.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Gefahr im Vekehr oder alles im grünen Bereich?

Patienten, die Cannabispräparate in Dauermedikation haben, dürfen am Straßenverkehr teilnehmen. Eine wissenschaftliche Debatte über ein erhöhtes Verkehrssicherheitsrisiko wurde noch nicht geführt. mehr »

Frau hat keinen Anspruch auf Schmerzensgeld

Hat eine Frau Anspruch auf Schmerzensgeld, wenn ein Arztfehler zu Impotenz des Mannes führt? Das OLG Hamm verneint – und gibt eine Begründung. mehr »

Tausende Pfleger ergreifen die Flucht

Großbritannien gehen die Pflegekräfte aus: Zu groß ist die Unzufriedenheit mit dem System. Sie zeigt sich zunehmend auch bei Patienten. mehr »