Ärzte Zeitung, 11.03.2012

Farbstoff im Coca-Cola unter Krebsverdacht

ATLANTA (dpa). Wegen eines krebsverdächtigen Farbstoffs hat Coca-Cola seinen Karamellhersteller gebeten, die Produktion so zu ändern, dass der Gehalt sinkt.

Der Stoff mit dem Kürzel 4-MEI steckt im farbgebenden Karamell. Ohne die Änderung müsste der Getränkemulti nach einem kalifornischen Gesetz in dem bevölkerungsreichsten US-Bundesstaat Warnhinweise auf Flaschen und Dosen drucken.

Die kalifornische Gesundheitsbehörde verweist auf Tests an Mäusen, bei denen verstärkt Lungenkrebs aufgetreten sei. Ein Mensch müsste allerdings täglich 70 Jahre mehr als 2900 Dosen Cola trinken, um die applizierten 4-MEI-Mengen zu erreichten.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Neuroprothese lässt Gelähmten wieder zugreifen

Eine Neuroprothese ermöglicht einem Tetraplegiker, mit einer Gabel zu essen. Sein Hirn wird dabei per Kabel mit Muskeln in Arm, Hand und Schulter verbunden. mehr »

Mord und Totschlag in deutschen Kliniken?

Eine umstrittene Studie zu lebensbeendenden Maßnahmen in Kliniken und Pflegeheimen erhitzt die Gemüter. mehr »

Bruch mit dem deutschen Verordnungssystem?

Eine Gesetzesänderung ermöglicht Ärzten seit kurzem, Cannabis zulasten der Kassen zu verschreiben. Der Patient bezieht Cannabis aus der Apotheke. Das neue Rechtskonstrukt sehen viele aber als "Systembruch". mehr »