Ärzte Zeitung, 16.04.2012

Genvarianten machen anfällig für Lungenkrebs

NEU-ISENBURG (ikr). Das Lungenkrebsrisiko von Rauchern wird einer aktuellen Studie zufolge durch Gene beeinflusst. US-Forscher haben 716 Japaner mit Lungenkrebs und 716 gesunde Kontrollpersonen genetisch untersucht.

Dabei stellte sich heraus, dass die Genvarianten rs12914385, rs1317286 und rs931794, die auf dem Chromosom 15q25 lokalisiert sind, den Effekt von Zigarettenrauchen auf das Bronchialkarzinom-Risiko beeinflussen, aber keinen nennenswerten direkten Effekt auf das Lungenkrebsrisiko haben.

Die Arbeit wird in der Mai-Ausgabe des "Journal of Thoracic Oncology" publiziert.

Topics
Schlagworte
Bronchial-Karzinom (554)
Krankheiten
Bronchial-Karzinom (818)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Körperlich aktive Kinder werden seltener depressiv

Bewegen sich Kinder viel, entwickeln sie in den kommenden Jahren seltener depressive Symptome. Viel körperliche Aktivität könnte daher präventiv wirken. mehr »

Generelle Landarztquote ist vom Tisch

Der Masterplan Medizinstudium 2020 ist in trockenen Tüchern. Länder können, müssen aber keine Zulassungsquote für Landärzte in spe festlegen. mehr »

Star Trek und die Ethik der Medizin

Ärztliche Fortbildung sind immer dröge Veranstaltungen? Eine Veranstaltung in Frankfurt ist der medizinethischen Wertewelt von Raumschiff Enterprise auf den Grund gegangen - und zeigt, was Ärzte aus der Serie lernen können. mehr »