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Sorgfältiger Melanom-Check für Kopf und Hals

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CHAPEL HILL (ars). Bei einem Haut-Check auf Melanome sollte besondere Aufmerksamkeit dem behaarten Kopf und dem Hals gelten.

Diesen Appell leiten US-Wissenschaftler aus einer Studie ab, wonach Melanome dort besonders kritisch sind: Die Patienten haben signifikant geringere Überlebensraten, als wenn die Tumoren an anderen Körperstellen auftreten.

Nach fünf Jahren leben nur noch 83 Prozent im Vergleich zu 92 Prozent, nach zehn Jahren nur noch 76 Prozent zu 89 Prozent. Mit den besten Überlebenschancen gehen Melanome im Gesicht und an den Ohren einher. Herausgefunden haben das Forscher um Dr. Anne Lachiewicz aus Chapel Hill, indem sie ein Register mit über 50 000 Melanom-Patienten ausgewertet haben (Arch Dermatol 144, 2008, 515).

Als Grund für die erhöhte Sterberate vermuten sie das ausgedehnte Blut- und Lymphsystem in Kopf oder Hals, wodurch sich Melanomzellen leicht ausbreiten können. Zudem würden Läsionen unter den Haaren spät entdeckt.

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