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Erfolgreiches Darmkrebs-Screening im Betrieb

LUDWIGSHAFEN (bd). Darmkrebs-Vorsorge im Betrieb funktioniert, sie ergänzt sinnvoll die Vorsorge-Aktivitäten von Hausärzten. Das machen Ergebnisse einer Vorsorge-Initiative bei der BASF in Ludwigshafen deutlich.

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Voraussetzung für den Erfolg solcher Aktionen ist aber die enge Zusammenarbeit der Betriebsärzte mit Haus- und Fachärzten der Region, hieß es gestern bei Vorstellung der Aktion in Ludwigshafen.

Über die zusammen mit der Stiftung "LebensBlicke - Früherkennung Darmkrebs" initiierte Aktion waren 13 265 BASF-Mitarbeiter über 45 Jahre etwa durch Werkzeitung, Plakate oder persönliche Gespräche informiert worden. Interesse daran hatten 4172.

War bei ihnen der Haemoccult®-Stuhltest positiv oder bejahten sie die Frage nach Blut im Stuhl oder nach positiver Familienanamnese für Darmkrebs, wurde ihnen über den Hausarzt zur Koloskopie geraten.

Von 3732 Beschäftigten mit vollständigen Datensätzen hatten 688 so eine Koloskopie empfohlen bekommen, aber nur 323 waren dann auch endoskopisch untersucht worden. 61 der untersuchten Personen hatten mit adenomatösen Polypen Krebsvorstufen, und neun Karzinome - sechs davon in Frühstadien.

Diese Ergebnisse seien erschreckend, so Dr. Stefan Webendörfer, BASF-Werksarzt, zur "Ärzte Zeitung". Denn es sei anzunehmen, daß sich bei den Personen ohne Koloskopie trotz Empfehlung eine ähnliche Rate auffälliger Befunde ergeben hätte. Die hohe Entdeckungsrate belege aber den Erfolg der Aktion.

Lesen Sie dazu auch den Kommentar: Überzeugungsarbeit für Darmgesundheit

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