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Statine schützen offenbar vor Darmkrebs

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Die Wahrscheinlichkeit, am kolorektalen Karzinom zu erkranken, halbiert sich, wenn mindestens fünf Jahre lang Statine eingenommen werden. Das hat eine Fall-Kontroll-Studie mit 1850 israelischen Darmkrebs-Kranken und 1960 gesunden Kontrollpersonen ergeben, wie Dr. Stephen G. Gruber aus Ann Arbor im US-Staat Michigan beim ASCO berichtet hat.

Statine hatten fast sechs Prozent der Darmkrebs-Kranken und elf Prozent der Kontrollpersonen eingenommen. Nach statistischer Berücksichtigung weiterer Risikofaktoren für Darmkrebs ergab sich eine relative Risikoreduktion von 46 Prozent.

Dagegen wurden für Fibrate keine präventiven Effekte für Darmkrebs beobachtet. Wirkunterschiede zwischen verschiedenen Statinen gab es nicht. Daher geht Gruber von einem Klasseneffekt aus. In-vitro-Studien und Tierversuche hätten ergeben, daß Statine bestimmte karzinogene Proteine auf den Zellmembranen hemmen. (ner)

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