Sonntag, 12. Februar 2012
Ärzte Zeitung, 18.03.2010

74 Bewerber für den Felix-Burda-Award

MÜNCHEN (ava). Die Sieger für den Felix-Burda-Award 2010 stehen fest. Die unabhängige Jury habe aus insgesamt 74 Bewerbungen von Einzelpersonen, Institutionen und Unternehmen wählen können, teilte die Felix Burda Stiftung mit. Im vergangenen Jahr waren es 48 Bewerber. Jedes Jahr zeichnet die Stiftung Personen und Institutionen aus, die sich für Darmkrebsvorsorge einsetzen. Der Award wird in fünf Kategorien vergeben - Medical Prevention, Public Prevention, Journalism for Prevention, Prevention at Work und Stars for Prevention.

Die Kategorien Medical Prevention und Public Prevention sind mit der Unterstützung von PENTAX Europe jeweils mit 10 000 Euro dotiert, das Preisgeld von 5000 Euro für die Kategorie Journalism for Prevention wird von der Yakult Deutschland GmbH gesponsert. Öffentlich bekannt gegeben werden die Sieger am 18. April auf einer festlichen Gala-Veranstaltung. Auch in diesem Jahr sind unter den Bewerbern wieder bekannte Organisationen, Experten, engagierte Einzelpersonen und Unternehmen.

So verknüpfte das Bayerische Rote Kreuz erfolgreich eine Blutspende-Aktion mit Aufklärung über Darmkrebsvorsorge. Zwei Apotheken starteten in Kooperation mit regionalen Organisationen eine groß angelegte Kampagne zur Darmkrebsvorsorge und ein Pfarrer verband die Pfingstpredigt mit dem Thema Eigenverantwortung und Gesundheitsvorsorge. Auch die Unternehmen bewiesen Kreativität und Engagement: Unter dem Motto "Check-in for a check-up bei TUI" bot z.B. die TUI AG ihren Mitarbeitern und deren Familien kostenlos Vorsorge- und Früherkennungsuntersuchungen an.

Die Kategorie Medical Prevention zeigt, dass sich Experten verstärkt darum bemühen, die Vorsorge so einfach und effizient wie möglich zu gestalten. Nominiert wurden Studien zu Bluttests zur Früherkennung von Karzinomen und deren Vorstufen sowie regionale Projekte zu einem persönlichen Einladungsverfahren, die die Teilnahme an der Vorsorgekoloskopie stark erhöht haben. Einer der Partner der Stiftung für den Preis ist auch die Verlagsgruppe Springer Medizin, zu der auch die "Ärzte Zeitung" gehört.

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