Ärzte Zeitung, 26.03.2012

Bewegung senkt Darmkrebsrisiko

BONN (eb). Darmkrebs gehört zu den häufigsten Tumorerkrankungen in Deutschland. Experten machen Bewegungsarmut und Übergewicht für die hohen Erkrankungszahlen - jährlich erkranken rund 38.300 Männer und 31.100 Frauen - mitverantwortlich.

Anlässlich des Darmkrebsmonats März rät die Deutsche Krebshilfe daher zu mehr Sport: "Bewegen Sie sich täglich mindestens eine halbe Stunde, möglichst intensiv", wird Professor Martin Halle, Zentrum für Prävention und Sportmedizin an der TU München in einer Mitteilung zitiert.

Denn, Studien belegen: Bei Menschen, die täglich 30 bis 60 Minuten zügig körperlich aktiv sind, sinkt das Darmkrebsrisiko nachweislich um 40 bis 50 Prozent. Sportliche Aktivität trägt erheblich dazu bei, den Stoffwechsel zu aktivieren.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Epidemiologische Kaffeesatzleserei?

Verursacht oder verhindert der Konsum von Kaffee Krankheiten? Die Klärung solcher Fragen zur Ernährung ist methodisch ein richtiges Problem. mehr »

Trotz Budgetierung gute Chancen auf Mehrumsatz

Seit vier Jahren steht das hausärztliche Gespräch als eigene Leistung im EBM (03230) . Immer wieder ist daran herumgeschraubt worden. mehr »

Erstmals bekommt ein Kind zwei Hände verpflanzt

Ein achtjähriger Junge mit einer tragischen Krankheitsgeschichte bekommt zwei neue Hände. Die Op ist ein voller Erfolg: Anderthalb Jahre später kann er schreiben, essen und sich selbstständig anziehen. mehr »