Ärzte Zeitung, 05.02.2007

Neue Therapien gegen Leukämie und Lymphome

Forschung an Genen

FRANKFURT AM MAIN (eb). Neue Therapien gegen Leukämien und Lymphome zu entwickeln ist Ziel eines Forschungsprojektes. Bei dem Projekt, das die Deutsche Krebshilfe mit fast zwei Millionen Euro fördert, sollen molekularen Ursachen dieser Erkrankungen erforscht werden.

Die Forschungsarbeiten sollen zeigen, welche Gene bei welcher Krebserkrankung verändert sind und wie die Zelle so außer Kontrolle gerät. Ziel ist, maßgeschneiderte Medikamente zu entwickeln, um die veränderten Genprodukte zu blockieren.

Bislang gibt es nur wenige Therapiekonzepte, die selektiv wirken und direkt an den genetischen Ursachen von Krebserkrankungen ansetzen. Dazu gehört zum Beispiel das Medikament Imatinib. Es hemmt gezielt ein verändertes Eiweiß im Körper, das für das unkontrollierte Wachstum der Leukämiezellen die Ursache ist. Gezielte Blockade hemmt das Wachstum der Leukämiezellen.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Körperlich aktive Kinder werden seltener depressiv

Bewegen sich Kinder viel, entwickeln sie in den kommenden Jahren seltener depressive Symptome. Viel körperliche Aktivität könnte daher präventiv wirken. mehr »

Generelle Landarztquote ist vom Tisch

Der Masterplan Medizinstudium 2020 ist in trockenen Tüchern. Länder können, müssen aber keine Zulassungsquote für Landärzte in spe festlegen. mehr »

Star Trek und die Ethik der Medizin

Ärztliche Fortbildung sind immer dröge Veranstaltungen? Eine Veranstaltung in Frankfurt ist der medizinethischen Wertewelt von Raumschiff Enterprise auf den Grund gegangen - und zeigt, was Ärzte aus der Serie lernen können. mehr »